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Ermittlungen gegen Rapper Dr. Knarf: Ist er verhandlungsunfähig?

  • Mit einem Video meldet sich Rapper Dr. Knarf drei Jahre nach einem schweren Unfall zurück.
  • Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der unerlaubten Herstellung von Betäubungsmitteln.
  • Doch ob er zur Verantwortung gezogen werden kann, ist noch unklar.
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Köln. Rund drei Jahre, nachdem sich der Rapper Dr. Knarf in einem mutmaßlichen Drogenlabor selbst in die Luft gesprengt hat, meldet sich der 35‐Jährige mit einer Videobotschaft bei Facebook zurück. Darin zu sehen: ein gezeichneter Musiker im Rollstuhl, große Teile seiner Haut sind verbrannt, ein Teil seiner Schädeldecke fehlt.

Am Ende seiner Botschaft gibt der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Niko B. heißt, zu, Fehler gemacht zu haben. Ein Strafverfahren gegen ihn laufe noch, deswegen wollte er sich nicht weiter dazu äußern.

Verhandlungsfähigkeit steht noch nicht fest

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Doch wie geht es in dem Fall weiter? Die Oberstaatsanwaltschaft Köln äußerte sich auf Nachfrage des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). „Die Staatsanwaltschaft Köln führt gegen zwei Beschuldigte ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Herstellung von Betäubungsmitteln“, so Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Doch noch stehe gar nicht fest, ob diese überhaupt verhandlungsfähig seien oder künftig werden. Das werde derzeit geprüft, heißt es.

Zu etwaigen Vorstrafen wollte Bremer „mit Blick auf die laufenden Ermittlungen keine Auskunft geben“. Der Rapper selbst war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

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RND/ce


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