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Ghislaine Maxwell bietet über 4 Millionen Euro für ihre Freilassung

  • Ghislaine Maxwell möchte offenbar nicht im Gefängnis auf ihren Prozess warten.
  • Die Epstein-Vertraute bietet der Staatsanwaltschaft umgerechnet rund 4,4 Millionen Euro Kaution an.
  • Außerdem sei sie bereit, sich unter Hausarrest mit GPS-Überwachung stellen zu lassen.
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Ghislaine Maxwell, einstige Vertraute des verstorbenen Jeffrey Epstein (1953–2019), sitzt seit ihrer Festnahme am 2. Juli in einem Gefängnis in New York und wartet auf ihren Prozess. Am Freitag forderten ihre Anwälte nun via eingereichten Gerichtsantrag die Freilassung der 58-Jährigen. Das Angebot: eine Kaution in Höhe von umgerechnet rund 4,4 Millionen Euro. Außerdem sei sie bereit, sich unter Hausarrest mit GPS-Überwachung stellen zu lassen.

Besteht Fluchtgefahr?

Die Staatsanwälte verweigern bislang eine Kaution. Zu hoch soll die Fluchtgefahr sein. Schließlich war Maxwell in den vergangenen Monaten regelrecht untergetaucht. Ihre Anwälte sehen das offenbar anders. Bei Maxwell bestehe keine Fluchtgefahr, argumentierten sie laut “CNN”. Die 58-Jährige habe die Öffentlichkeit lediglich gemieden, “um sich selbst und ihre Angehörigen vor dem Druck der Medien ... zu schützen”. Sie habe das Land seit Epsteins Verhaftung vor einem Jahr kein einziges Mal verlassen.

Die Kautionsverhandlung ist für den 14. Juli angesetzt. Maxwell wird vorgeworfen, Epstein dabei geholfen zu haben, minderjährige Mädchen zu missbrauchen. Sie soll sich mit den Mädchen angefreundet und sie zu sexuellen Handlungen mit Epstein gedrängt haben. In mehreren Fällen soll sie auch selbst an dem Missbrauch beteiligt gewesen sein.

RND/cos/spot

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