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Emily Ratajkowski: Klare Botschaft an Weinstein bei Filmpremiere

  • Zuletzt hat sich der wegen Missbrauchs und Vergewaltigung angeklagte Hollywoodmogul Harvey Weinstein mit seinen Klägerinnen auf einen Vergleich geeinigt.
  • Und der sorgt für viel Empörung – auch bei Model Emily Ratajkowski.
  • Die zeigte nun bei einer Filmpremiere mit einer Aktion, was sie davon hält.
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Los Angeles. Bei der Filmpremiere zu „Uncut Gems“ in Los Angeles kam am Dienstagabend auch Model Emily Ratajkowski (28). Der Grund: Der Film wurde von ihrem Ehemann Sebastian Bear-McClard (32) produziert. Doch die 28-Jährige nutzte den Auftritt auch für eine klare Botschaft an Harvey Weinstein: Für die Fotografen poste sie immer wieder mit den Armen hinter dem Kopf. Dabei kam die Aufschrift „Fuck Harvey“ auf der Innenseite ihres Oberarms zum Vorschein.

Der Zeitpunkt ist kein zufälliger: Der gefallene Hollywoodmogul Harvey Weinstein (67) steht ab Januar in einem Strafprozess wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht. Auf zivilrechtlicher Ebene hingegen scheint Weinstein mit einem blauen Auge davonzukommen. Wie die „New York Times“ berichtet einigte er sich mit Dutzenden Klägerinnen auf einen Vergleich. Eine Versicherung seines insolventen Filmstudios wird demnach 25 Millionen US-Dollar an Entschädigung unter den Frauen verteilen. Er selbst hingegen muss nichts zahlen.

Was Ratajkowski von dieser Einigung hält, machte sie mit ihrem Auftritt bei der Filmpremiere deutlich: gar nichts. Auf Instagram erklärte sie die Aktion am Donnerstag so: „Heute haben Harvey Weinstein und sein früheres Studio einen 25-Millionen-Dollar-Deal mit seinen Opfern gemacht. Weinstein, dem Straftaten vorgeworfen werden, die von sexueller Belästigung bis hin zu Vergewaltigung reichen, muss sich kein Fehlverhalten eingestehen oder selbst etwas an die Opfer zahlen.“ Dahinter setzte sie den Hashtag #nojusticenopeace (zu deutsch: keine Gerechtigkeit, kein Frieden).


RND/hsc

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