Ellen DeGeneres verteidigt Freundschaft mit George W. Bush

  • Ellen DeGeneres und Ex-Präsident George W. Bush sind gemeinsam bei einem Footballspiel gesichtet worden.
  • Seitdem fragen sich viele, was die liberale Talkerin mit dem konservativen Ex-Präsidenten verbindet.
  • DeGeneres erklärt nun, dass sie auch mit jemandem befreundet sein könne, mit dem sie nicht in jedem Punkt übereinstimme.
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US-Talkmasterin Ellen DeGeneres (61) und der ehemalige konservative US-Präsident George W. Bush (73) sind Freunde? Diese Nachricht verunsichert einige Twitter-Nutzer seit Sonntagabend. Zusammen mit ihren Ehefrauen Laura Bush (72) und Portia de Rossi (46) sind Bush und DeGeneres bei einem Footballspiel der Dallas Cowboys fotografiert worden. Nachdem anschließend eine Diskussion entbrannt war, äußerte sich die Moderatorin nun in ihrer Sendung.

„Die Leute waren sauer“, sagte sie in dem vierminütigen, humoristischen Monolog, den sie auch auf Twitter teilte. „Sie dachten: ‚Wieso sitzt eine lesbische Hollywoodliberale neben einem konservativen Präsidenten der Republikaner?‘ Eine Menge Leute waren sauer. Und sie taten, was Leute tun, wenn sie sauer sind ... sie tweeten.“

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„Ich bin mit George Bush befreundet. Tatsächlich bin ich mit vielen Leuten befreundet, die nicht dieselben Überzeugungen teilen wie ich“, so DeGeneres. Sie glaube, die Menschen hätten vergessen, dass alle verschieden wären – und dass das okay sei.

„Man muss sich nicht in jedem Punkt einig sein“

So wünsche sie sich beispielsweise auch, dass niemand mehr Pelz tragen würde, sei aber trotzdem mit Menschen befreundet, die Pelz trügen. „Nur weil ich mit jemandem nicht in jedem Punkt übereinstimme, heißt das nicht, dass ich nicht mit ihm befreundet sein kann. Wenn ich sage ‚Seid nett zueinander‘, meine ich nicht nur die Leute, die genauso denken wie du. Es heißt, sei nett zu jedem.“ Als Beispiel nannte sie einen positiven Tweet: „Ellen und George Bush zusammen gibt mir den Glauben an Amerika zurück.“ Und kommentierte: „Exakt. Das ist der Punkt.“

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RND/mia/spot