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Eckart von Hirschhausen warnt vor Klimawandel: „Die große Krise kommt erst noch“

  • „Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde“, warnt Eckart von Hirschhausen.
  • Auch er selbst habe das Ausmaß, in dem die Gesundheit angesichts des Klimawandels bedroht sei, nicht auf dem Schirm gehabt, so der Moderator.
  • Deutliche Kritik übt von Hirschhausen an der deutschen Politik.
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Stuttgart. Moderator und Mediziner Eckart von Hirschhausen (53) hat vor den Folgen des Klimawandels für die Gesundheit gewarnt. „Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde“, sagte er am Montag anlässlich des 127. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Stuttgart. „Das Ausmaß, in dem unsere Gesundheit bedroht ist, hatte ich selber nicht auf dem Schirm“, räumte von Hirschhausen ein. Zu lange sei der Klimawandel als abstraktes, physikalisches Problem gesehen worden. „Wir können nur hoffen, dass das nächste Klimapaket nicht nur ein Paketchen ist, das an Homöopathie glaubt“, sagte er und mahnte die Politik zu Tempo an.

„Deutschland hat seine Hausaufgaben nicht gemacht“, sagte von Hirschhausen. So gebe es beispielsweise keine Hitzepläne für Städte. „Wir brauchen eine neue Agrarpolitik“, forderte er mit Blick auf Monokulturen wie Mais. Die Energiepolitik wiederum sei der Hebel für gesunde Luft. „Wenn man sagt, geh an die frische Luft, dann muss die Luft auch frisch sein“, betonte er.

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Strom aus Kohle bezeichnete von Hirschhausen als „Verbrechen“, die die Atomsphäre krank mache sowie die Menschen, die die Luft einatmeten. „Die große Krise, wo Corona nur ein Teil von ist, die kommt erst noch“, mahnte er.

RND/dpa

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