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Doku über Hannelore Elsner: Sohn sollte sie „so oft wie möglich fotografieren“

  • Am 21. April jährt sich der Todestag von Schauspielerin Hannelore Elsner zum zweiten Mal.
  • Viele ihrer damaligen Weggefährten blicken nun in einer Dokumentation des Fernsehsenders Arte auf die Zeit zurück.
  • Der Film zeigt zahlreiche Facetten der Ausnahmeschauspielerin und enthüllt viel Unbekanntes aus ihrem Leben.
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Frankfurt. Hannelore Elsner hinterließ eine Lücke. Mit Wärme, Witz und Erotik verzauberte sie das Publikum über fünf Jahrzehnte lang im Kino und Fernsehen. Am 21. April jährt sich ihr Todestag zum zweiten Mal. Im Alter von 76 Jahren verstarb die Schauspielerin 2019 an den Folgen einer Krebserkrankung. Viele ihrer damaligen Weggefährten blicken nun in einer Dokumentation des Fernsehsenders Arte auf die Zeit zurück und enthüllen viel Unbekanntes aus ihrem Leben.

Der Sohn der Schauspielerin, Dominik Elstner, spricht zum ersten Mal nach dem Tod seiner Mutter über sie. Als Fotograf hat er seine Mutter in ihren letzten Jahren mit der Kamera begleitet. „Sie hat in den letzten Jahren immer gesagt: Dominik, fotografiere mich mich so oft, wie du kannst. Fotografiere mich auch, solange ich noch da bin. Ich verändere mich jetzt relativ schnell“, zitiert die „Bild“-Zeitung den heute 40-Jährigen.

Das Foto vom Schwimmen im See

Eines der letzten Fotos, das Dominik von seiner Mutter machte, zeigt sie demnach lächelnd beim Schwimmen in einem See – einem Hobby, dem sie aus Angst vor neugierigen Blicken zuletzt nicht mehr gern nachging. Sabine Lidl lässt in ihrem persönlichen Porträt nun Menschen zu Wort kommen, die Hannelore Elsner nahestanden, unter anderem Oskar Roehler, Mario Adorf, Doris Dörrie, Edgar Reitz und Florian David Fitz. Ergänzt wird der Film durch Archivmaterial aus Elsners Lebenswerk.

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Hannelore Elsner kommentiert in der Dokumentation ihr Leben in ihrer von ihr gelesenen Biografie „Im Überschwang. Aus meinem Leben“. Der Film zeigt das Leben der Schauspielerin in allen Facetten und verrät weitere Geheimnisse. So soll sie sogar einen Schamanen konsultiert haben, um vom Krebs geheilt zu werden, wie die „Bild“-Zeitung weiter schreibt. Mit ihrer Energie, die sie sich bis zu ihrem Lebensende bewahrt hat, hatte Hannelore Elsner auch dem Krebs den Kampf angesagt.

Die Schauspielerin stand bis kurz vor ihrem Tod vor der Kamera. Elsner war bekannt für ihre Charakterrollen, so zum Beispiel in „Die Unberührbare“ (2000), „Kirschblüten – Hanami“ (2008) und „Der große Rudolph“ (2018). Die Arte-Dokumentation „Hannelore Elsner: Ohne Spiel ist mir das Leben zu ernst“, wird am Sonntag, 25. April, um 21.50 Uhr im Fernsehen ausgestrahlt.

RND/mjp

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