Darum trat Rihanna nicht beim Super Bowl auf

  • Im vergangenen Jahr hat Sängerin Rihanna eine Anfrage für die Halbzeitshow beim Super Bowl abgelehnt.
  • Hintergrund war eine Debatte um Quarterback Colin Kaepernick, der sich aus Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze vor Spielen bei der Nationalhymne hinkniete.
  • Rihanna hat sich mit ihm solidarisiert.
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Ein Auftritt in der legendären Halbzeitshow beim Super Bowl gilt für Musiker oft als ein Höhepunkt ihrer Karriere. Erst kürzlich wurde etwa bekannt, dass die beiden Megastars Jennifer Lopez (50) und Shakira (42) 2020 dafür gemeinsam auf der Bühne stehen werden. In einem neuen Interview mit der Modezeitschrift „Vogue“ bestätigt Rihanna (31) nun jedoch, dass sie aus ideologischen Gründen im letzten Jahr ein entsprechendes Angebot ausgeschlagen hat.

Eigentlich sollte Rihanna die Ehre zuteil werden, in der Halbzeitshow aufzutreten. Aus Solidarität mit Colin Kaepernick (31) schlug sie das Angebot jedoch aus, wie sie erklärt: „Ich hätte nicht gewagt, das zu tun. Wofür?“ Wer hätte von ihrem Auftritt profitiert? „Nicht meine Leute“, meint Rihanna weiter. „Ich konnte einfach kein Verräter sein. (…) Es gibt Dinge in dieser Organisation (Gemeint ist die US-amerikanische Football-Profiliga NFL; Anm. d. Red.), denen ich überhaupt nicht zustimme, und ich wollte ihnen in keinster Weise zu Diensten sein.“ Kaepernick hatte 2016 für einen Eklat gesorgt, indem er sich aus Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze vor einem Spiel bei der Nationalhymne hinkniete. Besonders in den USA brach daraufhin eine erhitzte und langwierige Debatte los.

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Das sagt sie über ihr kommendes Album

In dem Interview spricht Rihanna aber auch über ihren neuen Longplayer. Vor mehr als einem Jahr hatte die Sängerin bestätigt, dass sie an ihrem neunten Studioalbum arbeitet, bisher gibt es aber noch keine genaueren Details zu der Platte. Sie habe versucht, wieder häufiger ins Studio zu gehen, sie könne sich aber nicht wie früher für eine längere Zeit dort einschließen, wie sie erzählt. Diesen Luxus habe sie nicht mehr – schließlich ist sie mittlerweile nicht mehr nur Sängerin, sondern auch Schauspielerin, Modeschöpferin und erfolgreiche Unternehmerin. Sie wisse, dass sie einige „sehr unglückliche Fans“ habe, denen allerdings der Einblick fehle.

Rihanna bezeichnet das kommende Album als „vom Reggae inspiriert“. Sie erklärt: „Es wird nicht das, was du typischerweise als Reggae kennst, aber du wirst die Elemente in allen Songs fühlen.“ Das Genre fühle sich für sie immer „richtig“ an, „es ist in meinem Blut“. Auf ein Releasedatum will sich die Sängerin aber noch nicht festnageln lassen, das könne bei ihren „angsteinflößenden Fans“ nur böse enden.

Vielleicht müssen die Fans dennoch gar nicht mehr so lange warten, denn Rihanna erzählt auch, dass sie bereits Ideen für ein zehntes Album sammelt. Außerdem sei eine Kollaboration mit Rapper Lil Nas X (20, „Old Town Road“) auf dem Weg, die aber „womöglich gar nichts mit Musik“ zu tun habe.

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Rihannas Familienplanung

Auch auf ihr Liebesleben geht Rihanna in dem Gespräch kurz ein. Die Sängerin bestätigt, dass sie sich in einer Beziehung befindet. Schon seit Anfang 2017 soll sie mit dem saudischen Milliardär Hassan Jameel zusammen sein. Sie nennt zwar nicht seinen Namen, erklärt aber: „Ich bin sogar seit geraumer Zeit in einer exklusiven Beziehung und es läuft sehr gut, also bin ich glücklich.“ Und ja, „ohne Zweifel“ wolle Rihanna einmal Kinder haben – wann es so weit sein könnte, lässt die Sängerin jedoch nicht durchblicken.

RND/wue/spot