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Daniel Craig besucht am liebsten Schwulenbars: „Ein sicherer Ort“

  • Wenn Daniel Craig ausgeht, dann besucht er am liebsten Schwulenbars.
  • Warum das so ist, verriet der „James Bond“-Darsteller nun in einem Interview.
  • Er werde „in Schwulenbars nicht so oft in Schlägereien verwickelt“, sagte Craig.
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Daniel Craig besucht lieber Schwulenbars als Bars mit hauptsächlich heterosexuellen Gästen. Dies verriet der „James Bond“-Darsteller kürzlich in einer Folge des Podcasts „Lunch With Bruce“ des mit ihm befreundeten Moderators Moderator Bruce Bozzi. Der Grund ist durchaus einleuchtend.

„Ich gehe in Schwulenbars, solange ich denken kann“, erklärte Craig in dem Gespräch. „Einer der Gründe: Weil ich in Schwulenbars nicht so oft in Schlägereien verwickelt werde.“ In Lokalen, in denen sich hauptsächlich heterosexuelle Gäste aufhielten, passiere das, seiner Erfahrung nach, hingegen „ziemlich oft“. Schwulenbars seien einfach ein „ein guter Ort, um hinzugehen“, fuhr Craig fort: „Jeder war entspannt, jeder. Man musste seine Sexualität nicht unbedingt offenlegen. Es war in Ordnung. Und es war ein sehr sicherer Ort“. Doch es gab noch einen anderen Grund, der Craig früher regelmäßig in Schwulenbars trieb: „Ich konnte dort Mädchen kennenlernen, weil viele Mädchen aus genau demselben Grund dort waren wie ich. Es war sozusagen ein Hintergedanke“, gab er zu.

„Keine Zeit zu sterben“ erreicht 3 Millionen Zuschauer

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In dem Gespräch erinnerten sich Craig und Bozzi auch an ein Ereignis, welches ihnen vor einigen Jahren widerfahren war: 2010 wurden sie vor einer Schwulenbar in Venice Beach, Kalifornien „erwischt“, wie sie es nennen: Die Presse veröffentlichte Fotos, auf denen zu sehen ist, wie sich Craig und Bozzi umarmen. „Die Ironie ist, dass wir irgendwie erwischt wurden, was irgendwie komisch war, weil wir nichts Falsches getan haben“, sagte Craig nun. „Wir hatten einen netten Abend und ich habe mit dir über mein Leben geredet, als sich mein Leben veränderte, und wir waren betrunken und ich sagte: ‚Oh, lass uns einfach in eine Bar gehen, komm schon, lass uns verdammt noch mal ausgehen.‘“

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Seit zehn Jahren ist Craig mit der Schauspielerin Rachel Weisz verheiratet. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter. Aus seiner früheren Ehe mit Fiona Loudon hat Craig eine weitere Tochter, die inzwischen erwachsen ist. Derzeit ist der 53-jährige Schauspieler ein letztes Mal als Geheimagent James Bond in „Keine Zeit zu sterben“ im Kino zu sehen. In nur 14 Tagen, die der Film bislang läuft, wurde er bislang von drei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern in Deutschland gesehen. Dafür wurde ihm nun die Goldene Leinwand vom Hauptverband Deutscher Filmtheater verliehen.

RND/Teleschau

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