Victoria Beckham in der Kritik: Geld für Villa und Taschen, nicht aber für Mitarbeiter

  • Victoria Beckham hat Mitarbeiter ihres Modelabels in Zwangsurlaub geschickt.
  • Dafür müssen trotz einem Millionen-Vermögen die Steuerzahler aufkommen.
  • In der Politik und in der Gesellschaft kommt das garn icht gut an.
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30 Mitarbeiter ihres Modelabels hat Victoria Beckham (46) wegen der Corona-Krise beurlaubt - und lässt diese nun über ein besonderes Programm der britischen Regierung mit Steuergeldern finanzieren.

Das kommt gar nicht gut an in den sozialen Medien. Der Tenor: Wer alleine eine auf zwei Millionen Euro geschätzte Handtaschenkollektion im Schrank habe, dürfe nicht Zehntausende Euro an Steuergeldern beanspruchen, berichtet “Daily Mail”.

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Das Mode-Geschäft in Mayfair muss seit dem Lockdown in Großbritannien geschlossen bleiben. Und für das Label, das den Namen des Ex-Spice-Girls trägt, ist das besonders tragisch, es soll im vergangenen Jahr bereits 15 Millionen Euro Verlust gemacht haben.

Beckham stockt Kurzarbeitergeld um 20 Prozent auf - aus eigener Tasche

Die 30 Mitarbeiter aus der Marketing- und Personalabteilung sowie des Kundendienstes erhielten Briefe, in denen ihnen die Beurlaubung für zunächst zwei Monate mitgeteilt wird - und dass sie 80 Prozent ihres bisherigen Gehalts vom Staat erhalten würden. Quellen, die “Daily Mail” zitiert, geben zudem an, dass Beckham wohl die restlichen 20 Prozent aus der eigenen Tasche zahlt.

Doch für viele Kritiker ist das nicht genug - immerhin wird das Familienvermögen der Beckhams auf mehr als 380 Millionen Euro geschätzt. Erst kürzlich kauften Victoria und David Beckham ein neues Penthouse in Miami - für rund 20 Millionen Euro, der Geburtstag des ältesten Sohnes Brooklyn im März wurde für rund 120.000 Euro gefeiert.

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Politik kritisiert “bedauerliches Verhalten” von Beckham

Und auf Social Media präsentiert sie sich auch gerne als Unterstützerin, stellte etwa ein Video online, in dem sie für die Angestellten des Gesundheitssektors applaudierte.

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Doch nicht nur Fans finden das Verhalten von Beckham befremdlich. “Daily Mail” zitierte eine der Familie nahestehende Person, die Victoria als unvernünftig bezeichnet. Und auch aus der Politik gibt es Kritik: Tory-Politiker Robert Halfon sagte, dass es nicht sein könne, dass in einer Zeit, in der Millionen Menschen ums Überleben kämpfen, Multimillionäre lieber von Steuerzahlern profitieren als ihrem Land zu helfen. “Wir sehen täglich viele selbstlose Aktionen von Einzelpersonen, dass der Schritt von Frau Beckham bedauerlich erscheint”, ergänzte Parteikollege Tom Hunt.

RND/msk


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