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  • Corona-Impfung: Eva Herzig will sich nicht impfen lassen – Schauspielerin verliert ihren Job in ARD-Reihe „Steirerkrimi“

Schauspielerin Eva Herzig will sich nicht impfen lassen – und verliert ihren Job

  • Die Schauspielerin Eva Herzig ist als Ermittlerin der ARD-Reihe „Steirerkrimi“ bekannt.
  • Sie lehnt eine Corona-Impfung ab.
  • Deswegen soll sie nun ihren Job verloren haben.
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Die Schauspielerin Eva Herzig will sich nach eigenen Angaben nicht impfen lassen – und deswegen soll sie nun ihren Job als Darstellerin in der ARD-Reihe „Steirerkrimi“ verloren haben. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

Demnach sagt die 48-Jährige der „Bild“: „Diese Impfung ist mir noch zu unerforscht. Ich habe zu viele Berichte gelesen über Impfschäden. Die Langzeitfolgen einer Impfung sind auch noch nicht klar.“

Gesundheitsbehörden halten Impfstoffe für sicher

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Gesundheitsbehörden wie die Europäische Arzneimittelagentur EMA und die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland sind hingegen überzeugt, dass alle bislang zugelassenen Impfstoffe - also von Biontech, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson - sicher, verträglich und wirksam sind. Bei einer Impfung gegen das Coronavirus sind zwar Immunreaktionen zu erwarten, die mit Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, erhöhter Temperatur oder Fieber einhergehen.

In der Regel klingen diese Impfreaktionen aber nach wenigen Tagen wieder ab und sind Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff. Bekannt sind Lokal- und Allgemeinreaktionen auch bei anderen Impfungen - etwa bei der Grippe-, Masern-Mumps-Röteln- oder Tetanus-Impfung. Schwere Nebenwirkungen treten in seltenen Einzelfällen auf, zu individuellen Risiken berät vorab der Haus- oder Impfarzt.

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Auch die zuständige Produktionsfirma Allegro Film hat sich laut der Zeitung zum Serien-Aus der Schauspielerin Herzig geäußert – und pocht auf die Sorgfaltspflicht: „Bei einer Produktion wie den ‚Steirerkrimis‘ befinden sich etwa 50 Personen ständig am Set, für die wir als Produktionsfirma die Verantwortung haben. Dazu zählt vordringlich und ohne Zweifel, dass alles zu vermeiden ist, was die Gesundheit von Mitarbeitern gefährden könnte.“

Herzig sieht sich in die rechte Ecke gedrängt

Dem Bundesverband Schauspiel ist solch ein Fall nicht bekannt. Hans-Werner Meyer, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Schauspiel, teilt der Zeitung mit: „Wir vertrauen auf die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. Und die sagt: Lasst euch impfen.“

Herzig bleibt dabei, sich nicht impfen lassen zu wollen: „Die Entscheidung fiel mir nicht leicht. Denn dadurch entgeht mir ein Einkommen, das ich fest eingeplant habe. Ich bin eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die ich natürlich versorgen muss. Doch ich kann und will mich nicht verbiegen. Daher lasse ich mich nicht impfen, egal, was mir angedroht wird.“

Auch sieht sich die gebürtige Österreicherin in die rechte Ecke gedrängt – etwa durch Kritik an manchen ihrer Aussagen, die sich der „Querdenker“-Szene zuordnen lassen. Sie sei aber weder rechts noch eine „Querdenkerin“, sagt sie. „Beides ist so heftig wie falsch.“

RND/goe/no

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