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Harald Schmidt über Karl Lauterbach: „Ich höre nicht mehr hin“

Unterhalter Harald Schmidt sagt im Interview mit dem „Spiegel“: „Ich glaube, Lauterbach hat mit allem recht.“ (Archivbild)

Noch immer verrät Unterhalter Harald Schmidt nicht, ob er inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist oder nicht. „Ich erfülle sämtliche Zertifikatewünsche weltweit, noch bevor die überhaupt geäußert sind, und zwar immer auf dem aktuellsten Stand“, sagt er am Freitag im Interview mit dem „Spiegel“. Nur, um anschließend hinzuzufügen: „Aber Ihnen gegenüber muss ich als jemand, der generell sehr verschwiegen ist und keine Plaudertasche, meinen Impfstatus für mich behalten.“

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Zuletzt wurde über seinen Impfstatus nach einem Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung“ spekuliert. Da hatte er noch gegenüber dem Interviewer gesagt: „Dass ich nicht geimpft sei, das behaupten Sie einfach so, und ich lasse das mal so stehen. Mittlerweile habe ich mir eine Olaf-Scholz-Formulierung überlegt: ‚Ich bin auf einem guten und vernünftigen Weg, 2G zu erfüllen.‘ Das lässt alles offen.“ Für Spekulationen sorgte zudem, dass er in der kommenden Folge des „Traumschiffs“ nicht als Kreuzfahrtdirektor Oskar Schifferle mitspielt. An Bord des Schiffes dürfen nur dreifach geimpfte Personen. Seine Rolle kommt in dem Drehbuch nicht vor, sagte das ZDF dazu.

Schmidt: „Nichts ist langweiliger für mich, als ein Rebell zu sein“

In dem „Spiegel“-Interview spricht Schmidt aber nicht nur kryptisch über seinen Impfstatus, sondern äußert sich auch zu SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Wenn der rede, könne er inzwischen nicht mehr zuhören. „Ich höre nicht mehr hin, weil mir dieser rheinische Jammersound lästig wird“, sagt Schmidt. Er pflichtet dem Gesundheitsminister dennoch bei: „Aber ich glaube, er hat mit allem recht.“

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Ein Corona-Leugner sei er keinesfalls. „Nichts ist langweiliger für mich, als ein Rebell zu sein“, sagt Schmidt. „Selbstverständlich unterstütze ich alle Maßnahmen, die gefordert werden.“ Wieso er Vorwürfen dann nicht widerspreche? Das hat offenbar nichts mit dem Inhalt der Vorwürfe zu tun: „Was leider, leider, leider viele Medienschaffende nicht kapieren: dass sie durch Gegendarstellungen die Story überhaupt am Laufen halten“, sagt er.

Schmidt stolz auf Tukur wegen #allesdichtmachen

Zur Kritikaktion #allesdichtmachen, bei der viele Schauspielende beteiligt waren, sei auch Schmidt angefragt worden, erzählt er zudem. Er habe aber abgelehnt – wegen der Art der Aktion. „Ich wusste, das kann nur schiefgehen. Und ich rede nicht von den Inhalten, sondern vom Handwerk“, sagt Schmidt. „Ich höre bei Gruppenanfragen sofort die Alarmglocken.“ Auf Ulrich Tukur, den er aus Schauspielschulzeiten kenne, sei er jedoch stolz gewesen, weil er „nicht zurückgezogen hat“.

Auch zu einem weiteren folgenreichen Hashtag bezieht Schmidt Stellung: #Metoo. Was wäre, wenn jemand aus seinem ehemaligen Team Vorwürfe der Belästigung äußern würde? Anders als bei seinen nebulösen Äußerungen zu seinem Impfstatus wird der Unterhalter hier deutlich. Er habe dem „ums Überleben kämpfenden Boulevard keinen Gefallen“ tun wollen und auch „rein businessmäßig“ sei das vernünftig. „Mir war immer klar: Wenn du vor der Kamera jeden Abend draufhaust, musst du backstage clean sein.“

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RND/jle

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