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Clueso spricht in den „Tagesthemen“ über Lage der Musikszene

  • Der Musiker Clueso war am Freitagabend zu Gast bei den ARD-„Tagesthemen“.
  • Dort sprach der 41-Jährige über die Lage der Musikszene in Corona-Zeiten.
  • Er betonte, was Musik und Konzerte angehe, sei es noch ein langer Weg, „bis wir wieder da sind, wo wir mal waren“.
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Hamburg/Berlin. Live-Musik und ein Popsänger in den „Tagesthemen“: Singer-Songwriter Clueso ist am Freitagabend als Interview-Gast im Studio der ARD-Nachrichtensendung gewesen. Das Thema: die Lage der Musikszene in Corona-Zeiten.

Die Entscheidung für Konzertveranstalter, ob sie Besucher nach dem 2G- (geimpft oder genesen) oder dem 3G-System (geimpft, genesen oder getestet) hineinlassen, findet der 41-Jährige schwierig. Das sei „sehr ambivalent“. Einerseits wolle er nicht, dass die Leute krank werden. Auf der anderen Seite sei die Idee von Kunst und Musik „doch, dass alle kommen, dass jeder kommen kann“. Es sei sehr schwer, „uns die Karte zuzuschieben, dass man als Künstler quasi die Entscheidung treffen muss“, monierte Clueso. Es sei auch schwierig, weil es in den Bundesländern unterschiedliche Regeln gebe.

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Clueso: „Ich kam irgendwie über die Runden“

Der Künstler betonte, was Musik und Konzerte angehe, sei es noch ein langer Weg, „bis wir wieder da sind, wo wir mal waren“. Ihm als Musiker sei es in der Zeit gut gegangen, „ich kam irgendwie über die Runden, (...) aber es dauert noch“. Kurz vor der Sendung sang er, begleitet von einem Pianisten und einem Saxophonisten, einen Song.

Zu Videos von Künstlern, in denen die offiziellen Corona-Maßnahmen scharf kritisiert wurden, sagte Clueso: „Ich hab's nicht kapiert, vielleicht hätte man dazu einen kleinen Beipackzettel liefern müssen.“ Das sei ein sensibles Thema und müsse auch sensibel behandelt werden. „Ich fand's nicht schlau“, resümierte der als Thomas Hübner in Erfurt geborene Musiker („Gewinner“, „Chicago“).

Im Oktober vor einem Jahr waren bereits die Punk-Musiker der Band Die Ärzte als Interviewpartner in den „Tagesthemen“. Dabei appellierten sie an die Politik, in der Corona-Krise die Kulturbranche nicht zu vergessen. Zuvor hatten sie die „Tagesthemen“ mit einem Mini-Auftritt eröffnet - damit gab es erstmals Live-Musik in der Nachrichtensendung.

RND/dpa

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