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Trauung auf Sylt

Wer Lindner Hochzeit nicht gönnt, soll sich Therapeuten suchen: Buschmann sorgt mit Tweet für Ärger

Buschmann springt für Partei­kollege Lindner in die Bresche – und macht sich damit keine Freunde. (Archivbild)

Heiratet jemand, ist das eigentlich Privat­sache. Heiratet der Finanz­minister, wird das in Zeiten der Krise auch mal zum Politikum. Angefeuert werden die Debatten um Christian Lindners (FDP) Luxussause auf Sylt nun noch durch einen Tweet seines Partei­kollegen, des Bundes­justiz­ministers Marco Buschmann, der ebenfalls zu der Hochzeit eingeladen sein soll.

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Der schreibt am Dienstag, einen Tag vor der standes­amtlichen Trauung von Lindner mit seiner Partnerin und „Welt“-Reporterin Franca Lehfeldt, zu all dem Trubel: „Wenn zwei Menschen heiraten, ist das etwas Wunderbares. Natürlich wird gefeiert. Am besten freut man sich für die Eheleute. Es kann einem natürlich auch egal sein. Aber wer daran Anstoß nimmt, sucht sich am besten einen Therapeuten! #Lindnerhochzeit

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Ob das nicht einer zu viel war? Für den „Therapeuten“-Spruch jedenfalls erntet Buschmann auf Twitter viel Kritik. „Herr Buschmann empfiehlt Leuten, die völlig berechtigt nach den Kosten für den Steuer­zahler fragen, wenn – ausgerechnet – der Finanz­minister heiratet, einen Therapeuten. Die Verachtung, die daraus spricht, gebe ich gerne zurück“, schreibt etwa der User Jeff Bergheim dazu. Und erhält dafür fast 300 Likes (Stand: 7.7.2022, 9.45 Uhr).

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Kein Verständnis für von Steuer­geld bezahlte Sicherheits­kräfte

Ähnlich sieht das Nutzerin Verena Maria Dittrich, die wie viele andere auf die von Steuer­geldern bezahlten Sicherheits­leute für die ganzen hoch­rangigen deutschen Politiker verweist, die zu Lindners Hochzeit anreisen werden: „Ich denke, es geht nicht darum, dass jemand Anstoß an der #Lindnerhochzeit nimmt, sondern dass die Sicherheits­leute mit Steuer­geldern bezahlt werden, während viele Menschen in diesem Land an allen Ecken knapsen. Spät­römische Dekadenz nennt sich Ihr Gebaren, Herr Buschmann!“, so ihre Kritik. Ein anderer Nutzer spricht sogar wütend von Buschmanns Tweet als „die Justizminister-Version von: ,Bist du behindert oder was?‘“.

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Sylts Bürger­meister traut Lindner und Lehfeldt

Klar ist: Die Lindner-Hochzeit polarisiert und erhitzt die Gemüter. Der Bürger­meister der Gemeinde Sylt, Nikolas Häckel (parteilos), wird das Paar an diesem Donnerstag (7. Juli) trauen. Auch in den kommenden Tagen wird weiter auf Sylt gefeiert: Wie die dpa aus FDP-Kreisen erfuhr, soll es am Freitag einen Polter­abend geben und am Samstag wollen sich Lindner und Lehfeldt in einer Kirche das Jawort geben. Medien­berichten zufolge sollen zahl­reiche Prominente auf der Gäste­liste stehen – darunter auch Bundes­kanzler Olaf Scholz. Das Paar selbst machte bislang keine Angaben zu der bevorstehenden Trauung.

Lehfeldt arbeitet als Politik­reporterin für den Nachrichten­sender Welt, der zum Medien­konzern Axel Springer gehört. Im vergangenen Oktober war bekannt geworden, dass sie und Lindner sich verlobt haben. „Wir sind über­glücklich“, sagte Lehfeldt dem Sender RTL, für den sie damals noch arbeitete. Für den 43-jährigen Lindner wird es die zweite Ehe sein, er war bereits mit der Journalistin Dagmar Rosenfeld verheiratet. Die heutige Chef­redakteurin der Tageszeitung „Die Welt“ und Lindner waren seit 2011 verheiratet. Im April 2018 wurde ihre Trennung bekannt.

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Lindner wünscht sich auch Kinder mit Lehfeldt

Im vergangenen Jahr hatte Lindner im Interview mit der Zeitschrift „Bunte“ auch Privates ausgeplaudert. So sei ihm die Gründung einer Familie mit seiner Partnerin Lehfeldt sehr wichtig. „Ja, den Wunsch haben Franca und ich“, antwortete er auf die Frage, wie es mit dem Thema einer eigenen Familie aussehe. Sein größter Wunsch an das Leben sei es, „bald zwei, drei oder vier Mädchen oder Jungs zu haben“.

Sylt ist als Hochzeitslocation sehr beliebt – nicht nur bei den Insulanern selbst, sondern auch bei vielen Gästen. „Vor Corona hatten wir jährlich etwa 800 Trauungen mit unterschiedlicher Gäste­zahl“, sagte Häckel. Es gibt auf der Insel vier feste Standes­beamte sowie drei Aushilfen. Letztere sind Standes­beamte, die aber fest in einem anderen Fach­bereich arbeiten.

RND/hsc/mit dpa

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