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Campino mit „Hope Street“ in den Bestseller-Listen: Ehefrau war von Buchidee nicht begeistert

  • Campino ist nicht nur Frontmann der Toten Hosen, sondern auch frisch gebackener Ehemann. Und Bestseller-Autor.
  • Von seiner Buchidee musste er eine ganz besondere Person jedoch zunächst überzeugen.
  • Denn seine Frau war anfänglich ziemlich skeptisch.
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Düsseldorf. Campino, frisch gekürter Ehemann und Bestseller-Autor, hat verraten, dass seine Frau von seiner Buchidee alles andere als begeistert war. Als er ihr gesagt habe, dass es um Liverpool gehen soll, seien ihr die Gesichtszüge entgleist: „Spinnst du? Willst du mich veräppeln?“ habe sie gesagt. Sie sei richtig sauer gewesen und es habe mehrere Tage gedauert, sie von der Sache zu überzeugen, berichtet Campino in einem Interview, das auf der Homepage der Toten Hosen erschienen ist.

In seinem Buch „Hope Street“, das seit Wochen auf den Bestseller-Listen rangiert, offenbart Campino das Ausmaß seiner Leidenschaft als Fußballfan des FC Liverpool. Oder wie seine Frau es bezeichnet habe: „Liverpool-Quatsch.“ Die Bücherwelt unterscheide sich doch sehr von der Musikwelt, so der 58-Jährige. „Da läuft alles ein bisschen beschaulicher ab.“

Sehr geholfen habe ihm bei seinem autobiografischen Buch, dass er seit Mitte der 1980er Jahre Tagebuch führe. Daran sei wiederum das Finanzamt schuld. Die Finanzbeamten hätten angefangen Fragen zu stellen zu Auftritten und Quittungen. Die Kalendereinträge, die er deshalb geschrieben habe, seien dann schon mal länger geworden. Nur wenige Anekdoten davon fänden sich in „Hope Street“ wieder.

RND/dpa

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