Campino kritisiert Prinz Harry und Herzogin Meghan

  • Musiker Campino hat die deutsche und die britische Staatsbürgerschaft.
  • Nun legt er seine Sicht über Prinz Harrys Verhältnis mit dem britischen Königshaus da.
  • Das Interview von Meghan und Harry mit US-Talkerin Oprah nennt der Sänger eine „Inszenierung ihres Unglücks”.
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München. Sänger Campino (59) bedauert als Halb-Brite den Streit um Harry und Meghan im Königshaus. „Ich bin unglücklich über die Art und Weise, wie die beiden ihr Leben in der Presse ausbreiten. Die Inszenierung ihres Unglücks zur Hauptsendezeit im amerikanischen Fernsehen hebt die britische Monarchie auf ein Level von Disneyland“, sagte der Frontmann der Toten Hosen der „Süddeutschen Zeitung“. „Das hat diese Institution nicht verdient.“ Der gebürtige Düsseldorfer hat seit 2019 auch die britische Staatsbürgerschaft.

Campino: Königshaus ist der Neutralität verpflichtet

Prinz Harry und seine Frau Meghan hatten in einem aufsehenerregenden Interview der Königsfamilie unter anderem Rassismus und mangelnde Unterstützung vorgeworfen.

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Das Königshaus sei der Neutralität verpflichtet und dürfe auf solche Dinge nicht reagieren, sagte Campino. „So konnte die Queen am entscheidenden Tag des Brexit zum Beispiel auch nichts anderes machen, als sich einen blauen Hut aufzusetzen mit gelben Sternen. Trotzdem war diese Geste für alle sofort klar lesbar.“

RND/dpa

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