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„Celebrating America“: Katy Perry, Bruce Springsteen und ein riesiges Feuerwerk

  • Mit einer Star-gespickten TV-Sondersendung feiert Amerika die Amtseinführung von Joe Biden.
  • Tom Hanks moderiert das TV-Special „Celebrating America“, vor dem Lincoln Memorial singen unter anderem Bruce Springsteen und Katy Perry.
  • Zum Abschluss wird es laut und hell.
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Washington. Nach der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden hat das US-Fernsehpublikum zahlreiche Stars aus der Musik- und Schauspielwelt in Aktion erlebt. Hollywoodstar Tom Hanks führte am Mittwochabend (Ortszeit) als Moderator durch die Sondersendung „Celebrating America“. Die virtuelle Ersatzfeier im Fernsehen zu Ehren von Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris begann mit Rocksuperstar Bruce Springsteen und dem Song „Land of Hope and Dreams“ – auf den Stufen des Lincoln Memorials in Washington.

Zum Auftakt sagte Moderator Hanks: „In den vergangenen Wochen, in den vergangenen Jahren, wurden wir Zeuge tiefer Spaltung und eines beunruhigenden Unfriedens in unserem Land. Aber heute sinnieren wir über die Vereinigten Staaten von Amerika.“

Auch Joe Biden wandte sich im Verlauf der Sendung kurz an die Nation. „Wie ich heute bereits sagte, haben wir wieder gelernt, dass Demokratie kostbar ist und sich wegen Ihnen die Demokratie durchgesetzt hat“, so der neue US-Präsident. Einheit sei nötig, um die großen Herausforderungen zu bestehen. Er nannte unter anderem die Corona-Pandemie und den Klimawandel. Weiter betonte der US-Präsident: „Sie, die amerikanischen Bürger, sind der Grund, warum ich nie optimistischer in Bezug auf Amerika war als heute.“ Biden endet seine kurze Rede mit den Worten. „Es gibt nichts, was wir nicht schaffen können, wenn wir es zusammen tun.“

US-Vizepräsidentin Kamala Harris appellierte im Verlauf der TV-Sondersendung an die Widerstandskraft der Amerikanerinnen und Amerikaner. Sie sollten sich an den Glauben erinnern, dass Hürden besiegt werden können und dass „wir uns erheben werden“. Sie sprach von der Macht des „amerikanischen Strebens“ und nutzte ihren Aufstieg als erste Frau im Vizepräsidentenamt als Beispiel. „Wir sehen nicht nur, was gewesen ist – wir sehen, was sein kann.“

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Drei Ex-Präsidenten treten gemeinsam auf

Einen gemeinsamen TV-Auftritt hatten die Ex-Präsidenten Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama. „Amtseinführungen feiern die Tradition eines friedlichen Machtübergangs, die mehr als zwei Jahrhunderte alt ist“, sagte Obama. Allein dass die drei gemeinsam auftraten, spiegelt allerdings die außergewöhnliche Situation der USA wider. Ex-Präsident Donald Trump hat monatelang falsch behauptet, die Wahl sei ihm gestohlen worden, und Anfang Januar Anhänger angestachelt, das Kapitol zu stürmen.

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Clinton forderte die Amerikanerinnen und Amerikaner auf, „von ihrem hohen Ross“ herunterzukommen und mit Freunden und Nachbarn in Kontakt zu treten, mit denen sie vielleicht Schwierigkeiten haben. Bush sagte, er wünsche Biden Erfolg, weil dessen Erfolg der des Landes sei.

Katy Perry singt zum Feuerwerk

Eingebettet waren die musikalischen Darbietungen und Reden in Geschichten von einfachen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in der Coronavirus-Pandemie besonders für Mitmenschen einsetzen. So kündigten etwa ein Paketbote, eine minderjährige Ehrenamtliche und eine Lehrerin die Stars an: Jon Bon Jovi meldete sich mit dem Beatles-Hit „Here Comes the Sun“ aus Miami, die Foo Fighters um Frontman Dave Grohl wurden aus Seattle dazugeschaltet, Starcellist Yo-Yo Ma aus Boston. In Nashville traten die Countrystars Tim McGraw und Tyler Hubbard mit ihrem neuen Song „Undivided“ auf, ein Lied mit einer Botschaft von mehr Verständnis füreinander. Der vielfache Grammy-Gewinner John Legend saß vor dem Lincoln Memorial am Konzertflügel und trug den Nina-Simone-Klassiker „Feeling Good“ vor. Justin Timberlake und Ant Clemons präsentierten ihren neuen Song „Better Days“, Demi Lovato begeisterte mit dem Soulhit „Lovely Day“.

Zum Abschluss sang Katy Perry, während des Auftritts erhellte ein beeindruckendes Feuerwerk den Himmel über Washington. Joe Biden und seine Frau Jill verfolgten es von einem Balkon des Weißen Hauses aus, Vizepräsidentin Harris und ihr Mann Doug Emhoff standen an den Treppen des Washington Monument, wo Harris zuvor ihre Rede gehalten hatte. Mit diesen Bildern endeten das große TV-Special und auch die Feierlichkeiten zur Amtseinführung von Joe Biden.

RND/seb/AP/dpa

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