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Gerichtsakten zeigen: Britney Spears kämpft seit 2016 gegen die Vormundschaft ihres Vaters

  • Seit 2008 steht Britney Spears unter der Vormundschaft ihres Vaters.
  • Aktuell kämpft sie für die Ablösung ihres Vormundes an.
  • Wie neu enthüllte Gerichtsakten zeigen, tut sie das auch schon länger als bisher bekannt.
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Bislang unter Verschluss gehaltene Gerichtsakten enthüllen, dass Britney Spears schon seit mindestens sieben Jahren versucht, sich von der Vormundschaft ihres Vaters zu befreien. Ein vom Gericht beauftragter Ermittler hatte sich laut der „New York Times“ 2016 einen Eindruck von der Situation gemacht und alle Beteiligten interviewt. Er berichtete, dass die Sängerin verbittert gewesen sei, „dass sie die Einzige ist, die Geld verdient und alle anderen um sie herum auf ihre Kosten leben.“

Während Spears Vater Jamie dem Ermittler die Vormundschaft als eine „gut geölte Maschine, die Ms. Spears‘ Leben positiv lenkt“ beschrieb, hatte seine Tochter eine ganz andere Meinung: „Sie hat klar artikuliert, dass die Vormundschaft dazu benutzt wird, sie zu kontrollieren und sie zu unterdrücken. Ihre Worte waren: ‚Das System hat zu viel Kontrolle. Viel zu viel‘.“

Gerichtsermittler: „Komplizierte Dynamik“ zwischen Vater und Tochter

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Jamie Spears wurde nach einem Nervenzusammenbruch der Sängerin 2008 als Vormund eingesetzt. Laut Gerichtsakten, die der „New York Times“ vorliegen, hatte sich Spears bereits 2014 mit einem Antrag an das Gericht gewandt, ihren Vater als Vormund abzulösen. Ihr Anwalt Samuel D. Ingham III nannte als Begründung, dass Jamie zu viel Alkohol trank und übergab dem Gericht eine weitere Beschwerdeliste seiner Mandantin.

Laut des Gerichtsermittlers bestand zwischen Vater und Tochter eine „komplizierte Dynamik“. Britney berichtete, dass ihr Vater „besessen“ von ihr war und alles in ihrem Leben kontrollieren wollte. Sie habe noch nicht einmal Freunde oder gar Beziehungen führen dürfen, die ihr Vater nicht vorher abgesegnet hatte.

Obwohl die Sängerin mit ihren Auftritten in Las Vegas Millionen verdiente, hatte sie wöchentlich etwa 2000 Dollar Taschengeld zur Verfügung. Alle Ausgaben darüber hinaus habe ihr Vater genehmigen müssen. Laut des Gerichtsberichts „durfte Britney nicht einmal die Farbe der Küchenschränke ändern, weil es Jamie zu teuer fand.“

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Nach 13 Jahren wird Spears diese Woche zum ersten Mal selbst die Angelegenheit der Vormundschaft ansprechen. Bei einer virtuellen Anhörung hat Richterin Brenda Penny den Vorsitz, auch Jamie Spears und die Anwaltteams beider Seiten sollen zugeschaltet sein.

RND/sin

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