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Brände in Kalifornien: Premiere von Schwarzeneggers „Terminator“ abgesagt

Wegen der Waldbrände in Kalifornien wurde die Premiere von Arnold Schwarzeneggers neuem „Terminator“-Film abgesagt.

San Francisco.Wegen der seit Tagen wütenden Waldbrände in Kalifornien hat das Paramount Studio die Premiere von Arnold Schwarzeneggers neuem Film „Terminator: Dark Fate“ am Montagabend abgesagt. Damit solle Solidarität mit den Opfern der Brandkatastrophe gezeigt werden. Ein Sprecher sagte: „Wir werden das bestellte Essen von der Afterparty dem Roten Kreuz spenden, damit die es an die Betroffenen austeilen können.“

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Zuvor hatte „Terminator“-Darsteller Arnold Schwarzenegger am Sonntagmorgen seine Villa in der Nähe des Getty Centers verlassen müssen. Auf Twitter schrieb der Schauspieler und Ex-Gouverneur von Kalifornien: „Wir mussten um 3.30 Uhr heute morgen evakuiert werden. Falls ihr auch in der Evakuierungszone seid, macht keinen Quatsch. Geht jetzt!“ Dieser Anweisung folgten unter anderem auch Hollywoodschauspielerin Kate Hudson und der Basketball-Star LeBron James, auf dessen Grundstücke sich die Feuerwalze zubewegte.

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In Kalifornien mussten über 200.000 Menschen vor verschiedenen Bränden im Norden und Süden fliehen. Seit Montag plagt ein neues Feuer die Menschen in Los Angeles: In einer waldigen Gegend nahe dem weltberühmten Getty-Kunstmuseum im Westen der Metropole brach ein weiterer Brand aus. Auf trockenem Boden und angefacht von den gefährlichen Santa-Ana-Winden breiteten sich die Flammen dort schnell aus. Die Feuerwehr von Los Angeles erklärte am Dienstagmorgen, über 10.000 Gebäude seien von dem Feuer bedroht. Acht Häuser seien bereits zerstört worden, sechs beschädigt. Einige Schulen in dem Gebiet blieben wegen des Feuers am Dienstag geschlossen.

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Mehr als ein Dutzend Brände in Kalifornien

Das „Getty“-Feuer gehört zu den mehr als zwölf Bränden, gegen die Feuerwehrleute in ganz Kalifornien derzeit ankämpfen, wie der US-Sender CNN berichtete. Am größten ist das „Kincade“-Feuer im Sonoma County, einer Weinbauregion rund 120 Kilometer nördlich von San Francisco. Die Flammen wüten dort seit mehreren Tagen und breiteten sich bisher auf einer Fläche von mehr als 300 Quadratkilometern aus, wie die kalifornische Brandbehörde Calfire auf ihrer Website schrieb. Sie seien zu 15 Prozent unter Kontrolle.

Der Klimawandel mit anhaltenden Dürren verschärfe die Situation, sagte der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom am Wochenende. Vor fast einem Jahr, am 8. November 2018, hatte das verheerende „Camp“-Feuer den Ort Paradise nördlich von San Francisco fast völlig zerstört. 85 Menschen starben, Zehntausende wurden obdachlos. Es war das tödlichste Feuer in der Geschichte des Bundesstaates.

RND/dpa/enterpress

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