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Boris Johnson, Kim Kardashian und Co.: Prominente Corona-Regelbrecher

  • In Corona-Zeiten wurden viele Partys in kleinem Kreis gefeiert, kurzfristig wieder abgesagt oder gar nicht erst geplant.
  • Einige Prominente feierten trotzdem mit langen Gästelisten.
  • Diese Feiern lösten in Zeiten hoher Corona-Zahlen Kontroversen aus.
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Düsseldorf. Geburtstage, Hochzeiten oder Silvester wurden in den letzten zwei Jahren im kleinen Kreis gefeiert. Einige Prominente aus der Fernsehbranche und dem Leistungssport haben trotz der Corona-Regeln in den vergangenen zwei Jahren große Partys geschmissen - ungeachtet ihrer Vorbildfunktion. Auch Politiker, die für die Einführung der Maßnahmen mitverantwortlich waren, organisierten private Feiern.

Kommt durch die Gartenparty stark in Bedrängnis: Boris Johnson. © Quelle: Getty Images

Boris Johnson: Der britische Premierminister soll am 20. Mai 2020 im Garten seines Amtssitz eine Party organisiert haben. Eine Einladung war von Johnsons Privatsekretär an rund 100 Menschen gemailt worden. Dutzende Beschäftigte und der Regierungschef sollen der Einladung in der Downing Street gefolgt sein. Damals durften sich Menschen in Großbritannien mit maximal einer weiteren Person eines anderen Haushalts verabreden. Johnson geriet durch die „Partygate“-Affäre in Kritik. Am Mittwoch gab der Premierminister im Parlament zu, an der Veranstaltung teilgenommen zu haben. Er sei in den Garten seines Amtssitzes gekommen, um sich bei Mitarbeitern zu bedanken und habe geglaubt, es habe sich um ein Arbeitstreffen gehandelt.

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Musste eine deftige Strafe wegen eines Regelverstoßes zahlen: Kyrie Irving. © Quelle: Darron Cummings/AP/dpa
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Kyrie Irving: Der millionenschwere Basketball-Star der Brooklyn Nets soll im Januar vergangenen Jahres eine private Party in geschlossenen Räumen besucht haben. Der Aufbauspieler habe so die Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle verletzt, teilte die NBA mit. Durch die Regeln der nordamerikanischen Basketball-Profiliga war es den Spielern zu dem Zeitpunkt verboten, an Treffen mit 15 oder mehr Personen teilzunehmen. Wegen des Verstoßes gegen die Corona-Richtlinien musste Irving eine Geldstrafe von 50.000 Euro US-Dollar zahlen.

Es war nicht das erste Mal, dass das niederländische Königshaus sich nicht an die Regeln hielt. © Quelle: picture alliance / Dutch Photo Press
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Kronprinzessin Amalia der Niederlande: Die Kronprinzessin Amalia der niederländischen Königsfamilie veranstaltete zu ihrem 18. Geburtstag eine große Party. In dieser Zeit durften Bürger zu Hause nur vier Gäste empfangen. Rund 100 Gäste erschienen zu der Feier im Palast-Garten, meldete „De Telegraaf“. Der Hof erklärte, nur 21 Einladungen verschickt zu haben. Alle Gäste seien geimpft gewesen und sollten sich zusätzlich testen. Über Ministerpräsident Mark Rutte ließ König Willem-Alexander im Nachhinein ausrichten, dass es „nicht gut war, das so zu organisieren“. Bereits zuvor hatte die königliche Oranje-Familie die Corona-Regeln missachtet. Als die Familie während des Lockdowns einen Urlaub in Griechenland abbrach, blieben die Kronprinzessinnen Amalia und Alexia noch weiter im Ausland.

Ihr 40. Geburtstag löste Debatten aus: Kim Kardashian. © Quelle: imago images/Future Image

Kim Kardashian: Ihren 40. Geburtstag feierte Kim Kardashian im Oktober 2020 auf einer Privatinsel. Auf Twitter postete der Reality-TV-Star mehrere Fotos der Reise, auf denen die Gäste keine Masken trugen und keinen Abstand hielten. Sie schrieb dazu: „Nach zwei Wochen mit mehreren Gesundheitsuntersuchungen und der Bitte, dass sich alle in Quarantäne begeben, überraschte ich meinen engsten Kreis mit einem Ausflug zu einer privaten Insel, auf der wir so tun konnten, als wären die Dinge nur für einen kurzen Moment normal.“ Dieser Post löste in einer Zeit, in der US-Bürger nicht in den Urlaub reisen sollten, einen Ansturm der Empörung aus.

Hatte eine Party für seine Frau organisiert: Alberto Fernández. © Quelle: Natacha Pisarenko/AP/dpa

Alberto Fernández: Der argentinische Präsident hatte im Juni 2020 eine Geburtstagsparty für seine Ehefrau Fabiola Yañez organisiert. Ein Foto der Feier zeigte rund ein Dutzend Gäste, Fernández und die First Lady in der Präsidentenresidenz Quinta de Olivos. Zu dieser Zeit galt in Argentinien eine strenge Ausgangssperre zur Eindämmung des Coronavirus. Feiern in geschlossenen Räumen waren per Dekret untersagt. Der Staatschef bat um Verzeihung und übernahm die Verantwortung für die Feier. Zudem bot er an, als Wiedergutmachung für vier Monate die Hälfte seines Gehalts an die medizinische Forschungsstelle Instituto Malbrán zu spenden.

RND/dpa

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