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Boris Becker will sich gegen Vorwürfe von Insolvenzbehörde wehren

  • Ex-Tennisweltstar Boris Becker steht momentan im London vor Gericht.
  • Er soll im Insolvenzverfahren nicht ausreichend kooperiert haben.
  • Der 52-Jährige will den Vorwurf nicht hinnehmen.
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London. Der frühere Tennisprofi Boris Becker will sich gegen Vorwürfe einer britischen Behörde wehren, der zufolge er im Zusammenhang mit seinem Insolvenzverfahren nicht ausreichend kooperiert haben soll. Becker erschien am Donnerstag zu einer Anhörung vor einem Londoner Gericht, von wo aus der Fall zum Southwark Crown Court verwiesen wurde. Sein Mandant werde sich dort “energisch gegen die Vorwürfe verteidigen”, sagte Beckers Anwalt Jonathan Caplan der Deutschen Presse-Agentur.

Becker war 2017 von einem britischen Gericht für zahlungsunfähig erklärt worden. Eigentlich können Insolvenzverfahren in dem Land bereits nach einem Jahr abgeschlossen werden.

Strafrechtliche Ermittlungen gegen den 52-Jährigen

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Im vergangenen Jahr waren die Insolvenzauflagen gegen Becker jedoch bereits um zwölf Jahre verlängert worden - weil er Transaktionen aus der Zeit vor und nach dem Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß gemeldet haben soll. Demnach muss sich der Ex-Profi bis zum 16. Oktober 2031 bestimmten Einschränkungen für zahlungsunfähige Personen in Großbritannien unterwerfen.

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Die zuständige Insolvenzbehörde führt nun strafrechtliche Ermittlungen gegen den 52-Jährigen, da er nicht so mit den Behörden zusammengearbeitet haben soll, wie die Auflagen es vorsehen. Der Auftakt am Southwark Crown Court ist für den 22. Oktober anberaumt.

RND/dpa

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