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  • Boris Becker: Prozess nach Anwälte-Tausch auf 2022 verschoben

Ex-Tennisprofi tauscht Anwälte aus: Prozess gegen Boris Becker auf nächstes Jahr verschoben

  • Wegen des Vorwurfs der Insolvenzverschleppung sollte Boris Becker in London ab Montag eigentlich vor Gericht stehen.
  • Der Prozess verschiebt sich nun aber auf nächstes Jahr.
  • Grund dafür ist, dass Becker sein Verteidigerteam gewechselt hat und die neuen Anwälte nun Zeit brauchen, um sich einzuarbeiten.
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Die ursprünglich für Montag geplante Verhandlung vor einem Londoner Gericht im Fall Boris Becker findet nicht statt. Der Southwark Crown Court teilte am Freitag auf dpa-Anfrage mit, Becker habe sein Verteidigerteam gewechselt. Die neuen Anwälte bräuchten Zeit, um sich in das Verfahren einzuarbeiten. Neuer Termin für den Prozessauftakt ist demnach der 21. März 2022. Das Verfahren wird dann voraussichtlich vier Wochen dauern.

Boris Becker in London vor Gericht

Der frühere Tennisprofi wehrt sich gegen Vorwürfe einer britischen Behörde, der zufolge er im Zusammenhang mit seinem Insolvenzverfahren nicht ausreichend kooperiert haben soll. Becker war 2017 von einem britischen Gericht für zahlungsunfähig erklärt worden. Eigentlich können Insolvenzverfahren in dem Land bereits nach einem Jahr abgeschlossen werden. Im vergangenen Jahr waren die Insolvenzauflagen gegen Becker jedoch bereits um zwölf Jahre verlängert worden – weil er Transaktionen aus der Zeit vor und nach dem Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß gemeldet haben soll.

Die zuständige Insolvenzbehörde führt nun strafrechtliche Ermittlungen gegen den 52-Jährigen, da er nicht so mit den Behörden zusammengearbeitet haben soll, wie die Auflagen es vorsehen.

RND/dpa/hsc

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