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Nach Strafmaßverkündung

Check 24 löscht Werbevideos mit Boris Becker

Boris Becker auf dem Weg zum Southwark Crown Court.

Tennislegende Boris Becker muss ins Gefängnis, ein Gericht in London verurteilte den Deutschen am Freitag wegen mehrerer Insolvenzstraftaten zu zweieinhalb Jahren Haft, von denen er die Hälfte absitzen muss. Doch wie reagieren Arbeitgeber und Kooperations- und Werbepartner auf die Haftstrafe?

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Für die britische BBC stand Becker in den vergangenen Jahren als Experte und Kommentator bei großen Tennisturnieren vor dem Mikrofon. Zur neuen Entwicklung wollte sich der Sender nicht äußern. „Wir kommentieren diesen Vorgang nicht“, hieß es auf Nachfrage des RedaktionsNetzwerks Deutschlands (RND) am Freitag nach der Strafmaßverkündung. Vor wenigen Tagen hatte die BBC noch mitgeteilt, man habe die Verkündung im Auge und werde sich „zu gegebener Zeit“ zur weiteren Zusammenarbeit äußern.

Check-24-Werbung mit Boris Becker: Youtube-Videos nicht mehr aufrufbar

Für das Onlinepreisvergleichsportal Check 24 warb die deutsche Tennislegende für Kredite. Zu dem Strafprozess wollte sich das Unternehmen ebenfalls nicht äußern. Vielsagend aber: Werbevideos mit Becker, die in dieser Woche noch bei Youtube aufrufbar waren, sind inzwischen gelöscht.

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Becker war zuletzt unter anderem auch für den deutschen TV-Sender Eurosport als Kommentator im Einsatz – dieses Engagement wird auf absehbare Zeit ebenfalls ruhen müssen.

Becker war 2017 gerichtlich für zahlungsunfähig erklärt worden und musste daraufhin sein Vermögen offenlegen. Dennoch verschwieg er mehrere Besitztümer. Eine Jury sprach den Deutschen deshalb vor drei Wochen in vier von 24 Anklagepunkten schuldig.

RND/seb/jst

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