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Boris Becker will nicht ewig öffentliche Person sein: „Viel zu offen, zu blauäugig, zu nett“

  • Tennis-Legende Boris Becker will nicht ewig im Rampenlicht stehen.
  • Es werde der Zeitpunkt kommen, „wo ich den Stecker ziehen werde“, so der 53-Jährige.
  • „Ich war viel zu offen, viel zu blauäugig, viel zu nett, weil ich hatte nichts zu verbergen“, sagt er im Podcast „Boris Becker - Der fünfte Satz“.
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Berlin. Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker will nicht zeit seines Lebens in der Öffentlichkeit stehen. Der 53 Jahre alte frühere Tennis-Star sagte in einem Amazon-Podcast: „Irgendwann werde ich in die Situation kommen, (...) wo ich den Stecker ziehen werde und wo es die öffentliche Person Boris Becker nicht mehr geben wird.“

Er wolle Mensch bleiben und nicht kalt werden, so dass ihm das alles egal wäre. „Ich war viel zu offen, viel zu blauäugig, viel zu nett, weil ich hatte nichts zu verbergen“, räumte Becker ein und beklagte, über die Jahrzehnte instrumentalisiert worden zu sein. Das habe er erst in den vergangenen fünf oder sechs Jahren kapiert, erklärte Becker in dem ersten Teil des Podcasts mit dem Titel „Boris Becker – Der fünfte Satz“.

Boris Becker vor Gericht in London

Sein Amt als Herrentennis-Chef im Deutschen Tennis Bund wird Becker aus Zeitgründen zum Jahresende aufgeben. Für Aufsehen sorgte zuletzt sein Auftritt von einem Londoner Gericht. Dort wehrte sich der frühere Weltranglisten-Erste gegen die Vorwürfe der britischen Insolvenzbehörde, Angaben zu Bankkonten und Immobilien unterschlagen zu haben. Ein britisches Gericht erklärte Becker 2017 für zahlungsunfähig, im Oktober plädierte er in allen Anklagepunkten auf „nicht schuldig“.

RND/dpa

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