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Boris Becker: Berliner Unternehmer ersteigert mehr als die Hälfte seiner Trophäen

Bei einer Auktion in England hat ein Berliner Unternehmer mehr als die Hälfte der angebotenen Trophäen von Tennisstar Boris Becker ersteigert – was er jetzt damit vorhat.

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Berlin. Um seine Gläubiger ausbezahlen zu können, wurden am Donnerstag dutzende Erinnerungsstücke des ehemaligen Tennis-Ass’ Boris Becker in der Nähe von London zwangsversteigert. Insgesamt sollen mehr als 500.000 Pfund (557.000 Euro) zusammengekommen einen.

Sein Erzfeind Oliver Pocher, der sich seit Jahren mit Witzen an der Tennislegende abarbeitet, soll laut "Bild"-Zeitung zwei Glas-Trophäen ersteigert haben. 23.035 Pfund (rund 25.600 Euro) soll er dafür bezahlt haben. Pocher wird in der "Bild" mit den Worten zitiert: "Boris Becker ist eine deutsche Tennis-Legende. Er hat uns viele grandiose Nachmittage und Nächte vorm TV geschenkt. Jetzt sollten wir auch mal was zurückgeben. Ich habe meinen Teil gern dazu beigetragen."

Berliner Unternehmer ersteigert mehr als die Hälfte der Becker-Trophäen

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Ein anderer, der dem Tennisidol etwas zurückgegeben möchte, ist Christian Krawinkel. Der Berliner Unternehmer ersteigerte nach eigenen Angaben über die Hälfte der Erinnerungsstücke aus der Karriere von Boris Becker – für angeblich 492.479 Euro. Darunter auch der Bambi für den Wimbledon-Sieger „Mann des Jahres 1985“ (30.600 Pfund).

Im Video: Pocher ersteigert Pokale von Boris Becker

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Die Auszeichnungen sollen aber nicht im Besitz des Unternehmers bleiben, sondern „im Rahmen einer geordneten Finanzplanung“ wieder an Boris Becker zurückgegeben werden – um ein deutliches Zeichen gegen die allgegenwärtige Bankenwillkür zu setzen.

„Ich selbst habe entsprechende Erfahrung mit der Gier gewisser Finanzierungsinstitute sowie unseriösen Offerten dubioser Geldgeber in einem Abschnitt meines Lebens gemacht und betrachte es als ungeheuerlich, wie das Lebenswerk eines gefeierten Volkshelden des Sports zerfleddert und bis hin zu den Socken öffentlich verramscht wird. Dagegen will ich ein Zeichen setzen“, wird Krawinkel in einer Mitteilung zitiert.

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Von RND/mat