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Bill Gates nennt seine Treffen mit Sexualstraftäter Jeffrey Epstein einen „großen Fehler“

  • Microsoft-Gründer Bill Gates hat den verurteilten und mittlerweile toten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein mehrfach getroffen.
  • Das bezeichnet er nun als „großen Fehler”.
  • Er erklärt, er habe Epstein nur getroffen, weil er sich von ihm Spenden für gute Zwecke erhofft habe.
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Seattle. Microsoft-Gründer Bill Gates (65) hat seine Treffen mit dem verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, der sich 2019 im Gefängnis das Leben nahm, als „großen Fehler“ bezeichnet. „Es war ein großer Fehler, Zeit mit ihm zu verbringen und ihm dadurch Glaubwürdigkeit zu geben“, sagte Gates dem US-Nachrichtensender CNN am Mittwoch.

Er habe Epstein nur deswegen getroffen, weil er sich von ihm Spenden für gute Zwecke erhofft habe. „Ich hatte mehrere Abendessen mit ihm in der Hoffnung, dass das was er darüber gesagt hat, über seine Kontakte Millionen an Spenden für die globale Gesundheitsversorgung zu bekommen, auch passieren würde. Als es dann so aussah, als ob das nicht wirklich echt war, war diese Beziehung vorbei.“

Gates-Stiftung gehört zu wichtigsten Gebern im Bereich Gesundheitsvorsorge

Gates und seine Frau Melinda hatten im Mai angekündigt, sich nach 27 Ehejahren scheiden lassen zu wollen - die Scheidung ist inzwischen besiegelt. Das Paar hat drei volljährige Kinder - Jennifer, Rory und Phoebe. Die gemeinsame Arbeit der einflussreichen Gates-Stiftung wollen Bill und Melinda Gates zunächst zusammen fortsetzen. Diese gehört weltweit zu den wichtigsten Gebern im Bereich der Gesundheitsvorsorge und der Entwicklungszusammenarbeit.

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„Es ist eine Zeit des Nachdenkens“, sagte Gates, der 1975 zusammen mit Paul Allen den späteren IT-Riesen Microsoft gegründet hatte und als einer der reichsten Menschen der Welt gilt, zu CNN. „In der Familie werden wir heilen so gut wir können.“ Er hoffe, dass Melinda Teil der Stiftung bleiben werde. „Das wäre definitiv das Beste für die Stiftung.“

RND/dpa

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