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Beiläufiges Coming-Out: Schauspielerin Tilda Swinton ist queer

  • Die Schauspielerin Tilda Swinton hat sich schon immer queer gefühlt.
  • Sie musste nur ihre queere Welt finden.
  • Das hat die 60-Jährige nun in einem Interview erzählt.
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Es könnte ein ganz normales Interview sein: Mit der britischen „Vogue“ spricht Schauspielerin Tilda Swinton (60) über in Erfüllung gegangene Lebensziele und ihre Zusammenarbeit mit „Chanel“. Und dann, fast beiläufig, als es um ihre Verbindung mit Karl Lagerfeld und ihre Freundschaft zu Regisseur Derek Jarman, der sich in seinen Filmen viel mit Homosexualität und Queersein beschäftigte, erzählt sie dem Magazin, dass sie queer ist.

„Ich habe mich immer queer gefühlt – ich habe nur nach meinem queeren Zirkus gesucht, und ich habe ihn gefunden. Und ihn gefunden zu haben, ist meine Welt. Jetzt habe ich eine Familie mit Wes Anderson, ich habe eine Familie mit Bong Joon-ho, ich habe eine Familie mit Jim Jarmusch, ich habe eine Familie mit Luca Guadagnino, mit Lynne Ramsay, mit Joanna Hogg“, sagt Swinton der „Vogue“. Queersein bedeutet, sich abseits des binären Geschlechtssystems und einer heterosexuellen Orientierung zu identifizieren. Die von Swinton aufgezählten Personen sind alle in der Queer-Community aktiv.

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Auch in den Filmen, in denen Swinton mitspielt, lassen sich ihre Charaktere nur selten in klare Kategorien einteilen. So hat sie vor der Kamera eindeutige Portraits von Mann und Frau schon des Öfteren herausgefordert, beispielsweise in „Constantine“ oder „Suspiria“.

RND/hsc

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