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Beatsteaks: „Die Leute glauben, wir wären Millionäre“

  • Die Corona-Krise macht auch vor der Berliner Band Beatsteaks nicht halt.
  • Nach Aussage ihres Bassisten Torsten Scholz müssen alle Bandmitglieder den Gürtel enger schnallen.
  • Dass es ihnen existenziell noch ganz gut gehe, hätten sie sich selbst zu verdanken.
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Berlin . Auch die Mitglieder der Berliner Band Beatsteaks haben laut ihres Bassisten, Torsten Scholz, den Gürtel in der Corona-Krise enger schnallen müssen. „Die Leute glauben manchmal, wir wären Millionäre“, schreibt Scholz in einem Gastbeitrag für den Runfunk Berlin-Brandenburg (RBB). „Aber die vergessen, dass wir zu fünft sind, dass auch eine Crew dranhängt, und das Finanzamt auch noch was abhaben will.“ Existenziell gehe es noch, auch deshalb, weil „wir alle sehr vernünftig mit unserem Geld in den vergangenen Jahren“ waren. Doch sollte es auch im kommenden Jahr keine Konzerte geben, wisse er nicht, wie Band und Mitarbeiter damit umgingen. „Das ist jetzt schon Thema bei uns. Dann wird sich was verändern.“

Die Berliner Band um Sänger Arnim Teutoburg-Weiß veröffentlichte kürzlich die EP „In The Presence Of...“ mit fünf Coversongs. Eine geplante Konzerttour zum 25-jährigen Bestehen der Truppe wurde in diesem Jahr ersatzlos gestrichen.

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„Wir brauchen diese Live-Energie, dieses enge Nebeneinander und Ausrasten, damit unsere Show funktioniert“, schreibt Bassist Scholz. „Mit zehn Metern Abstand und alle sitzend, geht das nicht mit den Beatsteaks. Deswegen haben wir im Sommer auch keine Sitzkonzerte oder sowas gespielt. Also wir nehmen uns jetzt Holzgitarren und spielen Akustik Sets? Das kann ich mir nicht vorstellen.“

RND/dpa

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