Axel Milberg hält beim Fußball stets zum Außenseiter

  • „Tatort“-Schauspieler Axel Milberg hatte zwar eine Dauerkarte beim FC Bayern München und sympathisiert mit dem Verein, dennoch drückt er gerne Außenseiter die Daumen.
  • So freute es den gebürtigen Kieler, als Holstein Kiel die Bayern im Pokal geschlagen hat.
  • Es sei schön, wenn David gegen Goliath gewinne, so Milberg.
Anzeige
Anzeige

Kiel. Schauspieler Axel Milberg hat beim Fußball ein Herz für Außenseiter. „Ich bin irgendwie opportunistischer Zuschauer, ich bin für den Unterlegenen“, sagte Milberg der Deutschen Presse-Agentur. Dementsprechend hat sich der in Kiel geborene, aber seit 40 Jahren in München lebende Schauspieler sehr über den Pokalerfolg von Zweitligist Holstein Kiel gegen Rekordmeister Bayern München gefreut. „Wie schön ist das, wenn David gegen Goliath gewinnt.“ Dafür sei der DFB-Pokal erfunden worden. Für seine Geburtsstadt sei der Erfolg ein Jahrhundertereignis.

Sympathie für die Underdogs - und für den FC Bayern München

Dabei sympathisiert Milberg mit dem Bundesliga-Tabellenführer. „Deshalb ärgere ich mich immer über dieses Gezappel und Gehasse gegen den FC Bayern und verteidige sie voller Überzeugung“, sagte der 64-Jährige. Er wisse, wie intensiv dort gearbeitet werde. Seine eigene Dauerkarte habe er aber aufgegeben, weil er es zuletzt aus beruflichen Gründen nur noch selten zu den Spielen schaffte. Sollte Holstein Kiel der Aufstieg gelingen, wäre dem Club aus dem Norden jedoch Milbergs Unterstützung für den Auftritt in München gewiss: „Dann wäre ich ganz klar für den Neuling in der Bundesliga.“

Anzeige

Milberg steht regelmäßig für den Kieler „Tatort“ des NDR als Kommissar Klaus Borowski vor der Kamera. Die neue Folge „Borowski und die Angst der weißen Männer“ sendet die ARD am 7. März um 20.15 Uhr.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen