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Auch Model Eva Padberg und Unicef sagen für Semperopernball ab

  • Model Eva Padberg war als Botschafterin für Unicef beim Semperopernball eingeladen, aber in den letzten Tagen sei ihr Anliegen durch die Diskussion um den Ball in den Hintergrund gerückt worden.
  • Aus diesem Grund hat sie ihre Teilnahme nun abgesagt, wie sie auf Instagram schreibt.
  • "In den letzten Tagen habe ich leider den Eindruck gewonnen, dass dieses Anliegen durch die Diskussionen rund um den Ball in den Hintergrund rückt und nicht den gewünschten Raum erhalten würde", erklärte Padberg.
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Dresden. Im Zuge der Debatte um den diesjährigen Dresdner Semperopernball hat auch Model Eva Padberg ihre Teilnahme abgesagt. "Ich habe mich als Botschafterin für Unicef sehr auf den Semperopernball gefreut", schrieb sie auf Instagram. Sie habe als Gast über die wichtigen Projekte sprechen wollen, um Kindern weltweit zu helfen. "In den letzten Tagen habe ich leider den Eindruck gewonnen, dass dieses Anliegen durch die Diskussionen rund um den Ball in den Hintergrund rückt und nicht den gewünschten Raum erhalten würde", erklärte sie. Deshalb werde sie am Freitag nicht in Dresden vor Ort sein.

"Die Heftigkeit und Unversöhnlichkeit, mit der in den vergangenen Tagen über die Veranstaltung gesprochen wird, überlagert zusehends unser Ziel, dort viele Menschen mit unserem Einsatz für Kinder zu erreichen", teilte das Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen Deutschland mit. Gemeinsam mit Padberg sei man deshalb zu dem Entschluss gekommen, "in diesem Jahr nicht an dem Ball teilzunehmen".

Zuvor hatte die Vergabe des St. Georgs Ordens an Ägyptens Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi zu Absagen und Kritik an der Veranstaltung geführt.

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RND/dpa

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