In Türkei abgesetzt: Staatsanwaltschaft sucht Attila Hildmann mit Haftbefehl

Attila Hildmann

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Berlin. Der Vegankoch und Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann hat sich nach Informationen der Berliner Generalstaatsanwaltschaft in die Türkei abgesetzt. Gleichzeitig bestätigte die Behörde, dass Hildmann per Haftbefehl gesucht wird.

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„Attila Hildmann hält sich nach unseren Erkenntnissen derzeit in der Türkei auf“, schrieb die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag bei Twitter. Mit der zeitnahen Vollstreckung des Haftbefehls wegen dringenden Verdachts der Volksverhetzung, der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sei deshalb nicht zu rechnen, heißt es weiter.

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In dem Ermittlungsverfahren gegen den 39-Jährigen überprüft die Berliner Anklagebehörde mehr als 1000 Äußerungen. Es geht dabei neben dem Verdacht auf Volksverhetzung um den Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Die Polizei in Brandenburg hatte bei einer Durchsuchung der Wohnung Hildmanns Beweise zunächst präventiv sichergestellt. Im Dezember war dann per richterlichem Beschluss in Berlin erwirkt worden, dass die Staatsanwaltschaft mehrere Laptops, Handys, Speicherkarten und USB-Sticks auswerten kann.

Attila Hildmann: Ermittlungen wegen Volksverhetzung

Im Berliner Ermittlungsverfahren gegen den Verschwörungserzähler Attila Hildmann werden mehr als 1000 Äußerungen einzeln überprüft.

Die Ermittlungen wurden in Berlin gebündelt. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hatte dies mit einer effektiven Strafverfolgung begründet. Mehrere Ermittlungsverfahren aus Brandenburg waren demnach an die Behörde in der Hauptstadt übergeben worden.

RND/seb/dpa

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