Annette Frier findet es anstrengend, erwachsen zu sein

  • Schauspielerin und Komikerin Annette Frier findet es anstrengend, dass Erwachsene von morgens bis abends „Meinungen und Urteile“ haben.
  • Erwachsene sollten mehr von Kindern lernen - und Fragen stellen statt zu glauben, Antworten zu haben.
  • „Mit neuer Neugier auf das Leben schauen, ist die Essenz von allem“, sagt die 47-Jährige.
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Frankfurt a.M.. Schauspielerin Annette Frier („Danni Lowinski“) empfiehlt, mehr von Kindern zu lernen. „Das Erwachsensein strengt mich so an! Meinungen und Urteile von morgens bis abends. Immer dieses Beharren auf dem eigenen Standpunkt. Und immer Antworten, Antworten, Antworten“, sagte die Komikerin dem evangelischen Monatsmagazin „chrismon“ (Februar-Ausgabe). Kinder hingegen stellten Fragen. „Mit neuer Neugier auf das Leben schauen, ist die Essenz von allem“, fügte die 47-jährige Mutter von Zwillingen hinzu.

Annette Frier glaubt an eine Art von Leben nach dem Tod

In Momenten großer Einsamkeit vertraut Frier auf den Glauben: „Der Glaube, auch das Gebet, helfen, weil ich dadurch im Austausch bin, ich bin nicht mehr allein.“ Sie könne ihre Sorgen ins Universum abladen. „Es kann unglaublich erleichternd sein, einfach loszulassen und abzugeben“, sagte die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin.

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Gefragt danach, ob sie den Tod fürchte, antwortete Frier: „Ich glaube an eine Kreislaufbewegung.“ Energie könne nicht sterben, das sei unmöglich. „Manchmal spüre ich, wie Verstorbene ganz nah bei mir sind. Ich könnte meinen Vater ja direkt mal fragen: 'Papa, muss ich Angst haben vor dem Tod?' - 'Nein, musst du nicht.' Zack, die Antwort kam prompt.“

RND/epd

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