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Anne Hathaway zu Corona-Zeiten: „Schätze meinen Mann auf eine ganz neue Weise“

  • Hollywoodschauspielerin Anne Hathaway ist wie alle Menschen von der Pandemie betroffen.
  • Auch wenn sie zuletzt sogar an einem Film mitgewirkt hat.
  • Im RND-Interview spricht sie über das Drehen unter Corona-Bedingungen und die gemeinsame Zeit mit ihrer Familie.
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Corona bestimmt aktuell unser aller Alltag. Wie kommen Sie mit der Seuche zurecht?

Anne Hathaway: Mein Mann Adam und ich haben beschlossen, dass Humor die beste Art und Weise ist, mit der aktuellen Lage umzugehen.

Klingt sehr harmonisch ...

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… Und das obwohl wir mehr Zeit denn je miteinander verbringen. Und wissen Sie was: Ich schätze meinen Mann auf eine ganz neue Weise. Ich sehe ihn jeden Tag, und ich könnte mir keinen anderen Menschen vorstellen, mit dem ich lieber zusammen sein würde.

Vermissen Sie nicht das Drehen von Filmen?

Ich hatte das Glück, dass ich in den letzten Monaten Arbeit hatte. Ich habe gerade einen kleinen Film mit dem sehr passenden Titel „Lockdown“ abgedreht.

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Wie geht ein Dreh während einer Pandemie?

Das geht nur, wenn man einen kleinen Film mit kleinem Budget und einer sehr kleinen Crew dreht. Alle am Set mussten regelmäßig auf Covid-19 getestet werden und zwischen den Szenen Gesichtsmasken tragen.

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Waren Ihre Söhne (Jonathan ist vier, Jack eins) mit dabei?

Nur ab und zu. Natürlich würde ich sie gern jede Sekunde bei mir haben, doch weder Sets noch ein Garderobenwagen sind wirklich Fun für kleine Kinder. Sie wollen lieber im Park spielen. Deshalb gehe ich danach, was besser für sie ist und nicht für mich.

Und was ist besser?

Ihnen Bücher vorzulesen. Das liebe ich über alles. Jonathan ist ganz begeistert, wenn ich für die verschiedenen Figuren in den Büchern meine Stimme verstelle. Das hat mein Vater auch für mich gemacht, als ich ein kleines Mädchen war. Und es ist für mich ein Riesenglück, dass ich mit dieser Familientradition bei meinen eigenen Kindern fortfahren darf. Nur eins darf ich bei ihnen nicht: Singen. Sie hassen meine Singstimme.

Wie gehen Ihre Kinder mit den Auswirkungen der Pandemie um?

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Der Kleine kriegt das nicht wirklich mit, aber es ist sehr hart, einem Vierjährigen zu erklären, dass er seine Freunde nicht sehen darf. Ich habe versucht, ihm zu erklären, warum seine Schule geschlossen hat, ohne ihm Angst einzujagen.

Sie feiern am 12. November Ihren 38. Geburtstag. Was wünschen Sie sich?

Möglichst viele weitere Tage (lacht).

Wenn Sie zurückblicken auf die Zeit, als Sie jung waren: Welche wichtige Lektion haben Sie mit zunehmendem Alter gelernt?

Glücklich mit meinem Leben zu sein! Ich bin unglaublich dankbar für das, was ich habe. Ist alles perfekt? Natürlich nicht! Es gibt noch eine Menge Dinge, an denen ich arbeiten muss. Aber ich denke, ich bin auf einem guten Weg.

Was ist Ihnen besonders wichtig im Leben?

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Menschen mit Respekt zu behandeln und das Leben und die Liebe zu genießen. Mein Ziel ist es, auf dem wirklich bemerkenswerten Pfad, auf dem ich mich befinde, weitergehen zu können. Ich bin dankbar, dass ich Dinge erleben darf, die nur wenig andere erleben dürfen. Ich versuche deshalb, mein Leben möglichst wenig zu verkomplizieren und voller Dankbarkeit und Demut zu leben.

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