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Angst vor Coronavirus: TV-Star Gabrielle Scharnitzky kündigt chinesischer Mieterin

  • In Berlin soll Schauspielerin Gabrielle Scharnitzky ihrer chinesischen Mieterin die Wohnung gekündigt haben.
  • Die Kündigung sei aus Angst vor dem Coronavirus erfolgt.
  • Die junge Studentin hatte bislang bei Scharnitzky zur Untermiete gelebt.
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Schauspielerin Gabrielle Scharnitzky soll ihrer chinesischen Mieterin die Wohnung gekündigt haben. Die junge Studentin habe bislang bei Scharnitzky zur Untermiete gewohnt. Der Grund für die Kündigung: Angst vor dem Coronavirus.

Laut „Bild“ stand in Scharnitzkys Kündigungsschreiben: „Ich möchte nicht, dass du aus China in meine Wohnung zurückkommst und unsere Gesundheit gefährdest, denn das Coronavirus breitet sich schnell aus.“

Rausgeschmissen aus Angst vor Coronavirus

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Nach eigenen Angaben wollte die Studentin in ihre Heimatstadt Chengdu fliegen und habe ihre Vermieterin Gabrielle Scharnitzky darüber informiert. Obwohl es gar nicht zu der China-Reise gekommen sei, wurde die Chinesin aus der Wohnung geschmissen. „Ich war aber nicht in China, darüber habe ich sie dann auch aufgeklärt. Ich habe sie als nette Frau kennengelernt, die aber auch sehr streng im Umgang sein konnte. Ich war nach der Kündigung so geschockt, dass ich mehrere Tage nicht mehr zur Uni gehen konnte. Diese Vorverurteilung, nur weil ich eine Chinesin bin, hat mich sehr getroffen“, sagte sie zu „Bild“.

Gabrielle Scharnitzky bestätigt Kündigung

Gegenüber der Zeitung bestätigt Gabrielle Scharnitzky: „Ich stellte und stelle auch nach wie vor nicht alle Chinesen unter Generalverdacht, sondern musste mich vor einer real möglichen Ansteckungsgefahr durch einen Menschen schützen, der aus einem virenverseuchten Gebiet zurückkehrt, bei mir ein- und ausgeht und damit meine Gesundheit und die Gesundheit meiner Besucher in Gefahr bringt“, heißt es in einer Stellungnahme. Nicht umsonst warne das Auswärtige Amt mittlerweile vor Reisen nach China in die vom Virus besonders betroffenen Regionen, nicht umsonst seien mittlerweile diese Teile des Landes isoliert und nicht umsonst hätten mittlerweile viele Fluggesellschaften die Flüge von und nach China eingestellt.

Weiter verteidigte sich Scharnitzky: „In meiner Wohnung hatte ich in den vergangenen zehn Jahren immer wieder Untermieter aus aller Welt – von Indien über Afrika, Türkei, Südamerika, Europa, Amerika und Vietnam. Ich habe es immer genossen, mit den unterschiedlichsten Kulturen in Kontakt zu kommen.“ Die Kündigung sei zudem erfolgt, weil sich die Studentin nicht an Vereinbarungen wie das Katzensitten der Schauspielerin gehalten habe. Die Chinesin weist diesen Vorwurf allerdings zurück.

RND/ros

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