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Amelie Fried über Impfgegner und Corona-Leugner: „Wut im Bauch“

  • „Ich bekomme in diesen Tagen oft Wut im Bauch, wenn ich die fadenscheinigen Ausreden vieler Impfgegner höre“, sagt Bestsellerautorin Amelie Fried.
  • Sie ziehe inzwischen in ihrem privaten Bereich Konsequenzen und trenne sich von Impfverweigerern in ihrem Umfeld.
  • Die 67-Jährige befürwortet auch weitere Einschränkungen für Ungeimpfte.
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Bestsellerautorin Amelie Fried (63, „Traumfrau mit Nebenwirkungen“) ärgert sich über Corona-Leugner und Impfgegner. „Ich bekomme in diesen Tagen oft Wut im Bauch, wenn ich die fadenscheinigen Ausreden vieler Impfgegner höre“, sagte die 63-Jährige der „Bild am Sonntag“. Sie versuche immer wieder, mit diesen Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen mit Fakten ihre Ängste zu nehmen.

Sie habe allerdings ein riesiges Problem damit, wenn Mitmenschen sich in diesen Fragen irrational verhielten. „Nicht den Wissenschaftlern zu trauen, die sich seit Jahren oder Jahrzehnten mit diesen Themen beschäftigen und forschen, dafür aber irgendwelchen selbst ernannten Experten auf Youtube und Telegram zuzuhören und zu glauben, das ist für mich völlig unverständlich.“

Amelie Fried geht nicht mehr zu ihrer Friseurin

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Privat ziehe sie dann auch Konsequenzen und trenne sich von Menschen in ihrem Umfeld, so Fried weiter. „Gerade erst habe ich meine Friseurin nach fünf Jahren verlassen, weil sie sich nicht impfen lassen will. Sie ist ein wunderbarer Mensch, aber doch auf eine eigenartige Art sehr stur, die ich nicht mehr mitgehen kann und möchte. Ich möchte mich einfach nicht mehr über sie ärgern.“

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Fried fände es auch „total in Ordnung“, Impfverweigerern den Zugang zum gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu erschweren. „Es geht schließlich um Menschenleben, aber auch um die seelische Gesundheit von Kindern und das wirtschaftliche Überleben vieler Berufsgruppen“, so die Starautorin.

RND/seb

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