Jurymitglied packt aus

Geschworener hielt Amber Heards „Krokodilstränen“ nicht für authentisch

Schauspielerin Amber Heard während des Prozesses im Gerichtssaal.

Schauspielerin Amber Heard während des Prozesses im Gerichtssaal.

Anfang des Monats endete die wohl größte Promi-Schlammschlacht, die ein amerikanisches Gericht in jüngster Vergangenheit zu verhandeln hatte. Am 1. Juni fällten die Geschworenen - fünf Männer und zwei Frauen - ihr Urteil im Verleumdungsprozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard: Heard muss Depp rund zehn Millionen US-Dollar zahlen. Im Gegenzug wurde ihr Schadensersatz in Höhe von zwei Millionen Dollar zugestanden. Depp darf sich als Prozessgewinner fühlen. Rund zwei Wochen nach der Urteilsverkündung hat nun ein Geschworener Einblicke in die Entscheidungsfindung der Jury gegeben.

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Das Jurymitglied erklärte in einem Interview in der US-Nachrichtensendung „Good Morning America“, weshalb er und seine Mitjurorinnen und -juroren Heards „Krokodilstränen“ nicht für authentisch gehalten hätten: „Sie beantwortete eine Frage und weinte und zwei Sekunden später wurde sie eiskalt.“ Ihre Emotionen seien „nicht glaubwürdig rübergekommen“, resümierte der Geschworene.

Über Johny Depp: „einfach ein wenig realer“

Zudem habe er Heards Aussagen keinen Glauben schenken können, ihr Ex-Mann habe exzessiv Drogen konsumiert und sei im Rausch regelmäßig ausgerastet: „Wir haben ausführlich darüber gesprochen, dass viele der Drogen, die er ihrer Meinung nach konsumiert hat, vor allem Beruhigungsmittel waren. Und auf Beruhigungsmitteln wird man normalerweise nicht gewalttätig. Man wird zu einem Zombie.“ Depp selbst hingegen hatte während des Prozesses eingeräumt, Kokain, ein Aufputschmittel, zu nehmen.

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In den Augen des anonymen Jurors habe der 59-jährige „Fluch der Karibik“-Star „einfach ein wenig realer gewirkt, was die Art und Weise betrifft, wie er auf Fragen reagierte“. Depps „emotionaler Zustand“ sei „durchgehend sehr stabil“ gewesen, berichtete der Geschworene.

RND/Teleschau

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