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Amanda Knox spricht emotional und offen über ihre Fehlgeburt

  • Amanda Knox (34) musste einen schmerzlichen Verlust verkraften.
  • Die US‑Amerikanerin, die durch einen spektakulären Mord­prozess bekannt geworden war, hat ihr Baby noch im Mutterleib verloren.
  • In einem Podcast berichtet sie unter Tränen von dem furchtbaren Erlebnis.
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Die durch einen spektakulären Mord­prozess bekannt gewordene US‑Amerikanerin Amanda Knox hat eine Fehl­geburt öffentlich gemacht. In einer Episode ihres Podcast „Labyrinths“, in dem sie sich in einer fünfteiligen Miniserie mit Unfruchtbarkeit beschäftigt, berichtet sie emotional und unter Tränen von dem Verlust ihres Babys in der achten Schwangerschafts­woche, wie unter anderem das US‑Magazin „People“ berichtet.

Knox erzählt in dem Podcast, sie und ihr Ehemann Christopher Robinson, mit dem sie seit Februar 2020 verheiratet ist, dachten, es sei „eine gerade Linie von ungeschütztem Sex zum Baby“. Doch das sei eine „schmerzhaft falsche Einschätzung“ gewesen, wie Robinson sagt.

Knox berichtet in dem Podcast, sie sei „sehr schnell schwanger“ geworden. Am Mutter­tag im Mai habe sie dann ihren Eltern erzählt, dass sie ihr erstes Kind erwarte, auch das Kinder­zimmer sei bereits eingerichtet gewesen.

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Amanda Knox: Schmerzen, „wie ich sie noch nie erlebt habe“

Als eine Ultraschall­untersuchung keinen Herz­schlag nachweisen konnte, habe sie „gewusst, dass etwas nicht stimmt“, so Knox – auch wenn ihr Arzt noch Hoffnung auf positive Nachrichten bei einem späteren Termin machte. „Wir gingen eine Woche später zurück – diese Woche war schrecklich – und es war nicht gewachsen. Es gab keinen Herz­schlag“, so Knox, die am Freitag 34 Jahre alt wurde.

„Das war verwirrend für mich, weil ich dachte: ‚Warum sollte ein totes Baby da drinnen sein? Wenn es nicht lebens­fähig ist, warum geht es dann nicht weg?‘ Mein Körper wusste es nicht einmal, und das fühlte sich für mich seltsam an“, so Knox. Ärzte hätten ihr dann geraten, eine medikamentöse Abort­induktion einzuleiten.

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Knox wird im Podcast emotional, als sie erzählt, wie sie ihre Rezepte für das Verfahren ausfüllte und die Nachricht mit ihrer Mutter und Schwieger­mutter teilte. Sie berichtet von körperlichen Schmerzen, „wie ich sie noch nie erlebt habe“, gefolgt von zwei Tagen voller „Gebären von Blut, Blut­klumpen, überhaupt nicht wie eine Periode“.

Auch Selbst­zweifel plagen Knox, die Frage nach dem Warum: „Habe ich schlechte Eier und wusste es einfach nicht? Bin ich zu alt? Ist mit mir etwas passiert, als ich in Italien war?“ Es sei frustrierend, wie wenig Informationen eine Frau während dieses tragischen Erlebnisses habe.

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Amanda Knox war 2007 für den Tod an ihrer 21‑jährigen Mitbewohnerin Meredith Kercher im italienischen Perugia für schuldig gesprochen und zu 26 Jahren Haft verurteilt worden. 2011 durfte die damals 24‑Jährige zwar das Gefängnis verlassen, doch das Justiz­drama unter maximaler Welt­öffentlichkeit war erst vier Jahre später zu Ende. 2015 wurde Amanda Knox, der Medien den Spitznamen „Der Engel mit den Eisaugen“ verpassten, auch in letzter Instanz freigesprochen.

RND/seb

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