Alvaro Soler: „Heimat ist einfach in uns“

  • Sänger Alvaro Soler pendelt regelmäßig zwischen der spanischen und der deutschen Kultur hin und her.
  • In einem Interview spricht der 30-Jährige nun darüber, was Heimat für ihn bedeutet.
  • Dabei sei es egal, wo Heimat genau ist: „Das Wichtigste ist, dass wir glücklich sind.“
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Berlin. Der spanisch-deutsche Musiker Alvaro Soler (30) verbindet mit dem Begriff Heimat mehr als nur einen Ort. „Wenn ich in Spanien bin, bin ich immer der, der in Berlin wohnt. Und wenn ich in Deutschland bin, bin ich der Spanier. Das ist manchmal komisch“, sagte der Musiker („Sofia“, „La cintura“) im Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Am Ende legt man einfach fest, dass es egal ist, wo man ist. Es ist ja gerade das Schöne, zwischen den Kulturen pendeln zu können.“ Er empfinde dadurch mehr Balance und größere Inspiration.

Alvaro Soler: „Das Wichtigste ist, dass wir glücklich sind“

Der Musiker, der zuletzt auch in der Musikshow „The Voice Kids“ zu sehen war, wurde in Barcelona geboren, lebte als Jugendlicher in Tokio und spricht sechs Sprachen. Mittlerweile pendelt er zwischen Berlin und Barcelona. „Ich habe mich irgendwann nicht mehr mit der Frage beschäftigt, wo ich denn nun leben möchte, weil mich das nur gestresst hat“, sagte er der dpa. „Heimat ist einfach in uns. Das Wichtigste ist, dass wir glücklich sind. Egal wo.“

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Der Sänger und Songschreiber veröffentlicht am Freitag (9.7.) sein drittes Album „Magia“. Im September bringt er ein Buch heraus, in dem er von seinem Aufwachsen in verschiedenen Kulturen erzählt.

RND/dpa

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