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#Allesdichtmachen: „Fassungslos“, „Angstmache“ – Kollegen distanzieren sich von Videoaktion

  • Die #allesdichtmachen-Videoaktion zahlreicher Schauspielstars hat zu Kritik bei Kolleginnen und Kollegen geführt.
  • Unter #Allesschlichtmachen gibt es Gegenreaktionen.
  • Und Heike Makatsch zieht ihr Video als Erste zurück.
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Die Videoaktion #allesdichtmachen schlägt hohe Wellen. 53 Schauspielerinnen und Schauspieler hatten mit den Mitteln der Satire auf Videoclips gegen die Corona-Politik der Bundesregierung protestiert.

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#allesdichtmachen – Wie 53 Schauspieler die Corona-Politik in Deutschland kritisieren
1:33 min
Die mehr als 50 Promis, die in ironischen Clips mit der Corona-Politik abrechneten, lösten eine große Diskussionswelle im Internet aus.  © RND

Viele Kollegen reagieren ablehnend auf #allesdichtmachen

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Die Reaktionen der nicht teilnehmenden Kollegen fielen weitgehend ablehnend aus. Viele distanzierten sich massiv „Make cynicism great again? Oder wie? Wird‘s schon boring im Brandenburger Landhaus?“, fragte beispielsweise Schauspielerin Nora Tschirner bei Instagram. Und fuhr fort: „Jetzt doch mal rauswagen und ’n büschn kokeln, weil man sich sonst um die eigene Gefühlsverwaltung kümmern müsste? Joah, kann man machen. Kann halt sein, dass man sich ein büschn schämen wird in nen paar Jahren (Wochen). Unfuckingfassbar.“

„Fassungslos“ zeigte sich auch Schauspielerin Alexandra Maria Lara. Und Elyas M‘Barek kommentierte das Instagram-Video von Volker Bruch, der sich zum Thema „Angstmache“ verbreitetet mit einem Statement, wonach mit Zynismus keinem geholfen sei.

Video
#allesdichtmachen: 50 Schauspieler mit umstrittener Aktion gegen Corona-Maßnahmen
1:41 min
Die Kunst- und Kulturszene leidet: Nun geben Schauspieler mit ironisch-satirischen Clips persönliche Statements zur deutschen Corona-Politik ab.  © dpa

Tschirners „Tatort“-Ermittlerkollege Christian Ulmen bemerkte: „Heute bisschen für Kollegen schämen. #allesschlichtmachen“. Die Gegenaktion #Allesschlichtmachen fand bei Twitter weitgehend Zuspruch: „Wenigstens gibt es ein paar Vernünftige, die sich gegen diesen Schwachsinn stellen.“

Die #allesdichtmachen-Teilnehmerin Heike Makatsch, die bei Instagram Reue zeigte („Sollte ich damit rechten Demagogen in die Hände gespielt haben, so bereue ich das zutiefst“), zog ihr Video am Freitagmorgen zurück.

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Die Künstlerszene ist von der Pandemie besonders gebeutelt, seit dem Frühjahr 2020 liegt die Liveszene in der Bundesrepublik quasi still.

RND/big

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