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Alicia Keys fordert von Joe Biden zügigen Einsatz gegen Rassismus

  • Alicia Keys und andere afroamerikanische Künstler haben eine eindringliche Botschaft an den neuen US-Präsidenten Joe Biden.
  • In einem Video fordern sie eine Kommission zur Beseitigung von strukturellem Rassismus.
  • Mit dabei sind auch Musiker wie Khalid und Mary J. Blige.
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Los Angeles. Alicia Keys, Khalid, Mary J. Blige und andere afroamerikanische Künstler erinnern in einem neuen Video an schwarze Opfer von Polizeigewalt und Rassismus. Sie fordern den gewählten US-Präsidenten Joe Biden und seine Vizepräsidentin Kamala Harris auf, in den ersten hundert Tagen ihrer Amtszeit eine Kommission zur Beseitigung von strukturellem Rassismus einzurichten.

Die Künstler erinnern unter anderem an Ahmaud Arbery, Rayshard Brooks und Breonna Taylor, die alle im vergangenen Jahr erschossen wurden. Arbery als er Joggen war, Brooks, nachdem er in seinem Auto eingeschlafen war, und Taylor bei einem nächtlichen Polizeieinsatz in ihrer eigenen Wohnung.

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Keys erinnert an George Floyd

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„2016 schufen wir '23 Wege, die du getötet werden kannst, indem du in Amerika Schwarz bist'“, sagte Keys in dem Video, das am Montag vom Social-Video-Dienst NowThis Media veröffentlicht wurde. „Ich kann nicht glauben, dass ich vier Jahre später zurück bin mit '17 weiteren Wegen'“, so die Sängerin.

Auch auf George Floyd wird verwiesen, dessen brutale Tötung im vergangenen Mai landesweite Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst hatte.

RND/dpa

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