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Tödlicher Schuss an Filmset: Kollegen und Freunde trauern um „aufstrebenden Star“ Halyna Hutchins

  • Hollywoodstar Alec Baldwin erschießt bei Dreharbeiten in New Mexico eine Kamerafrau mit einer Requisitenwaffe.
  • Zahlreiche Kollegen und Freunde sprechen der Familie ihr Beileid aus.
  • Einige Menschen erinnert das Unglück an den Unfall an einem Filmset im Jahr 1993, bei dem Brandon Lee ums Leben kam.
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Santa Fe. Bei den Dreharbeiten zum Film „Rust“ in Santa Fe in New Mexico kommt es zu einem tragischen Unglück. Der Hollywoodstar Alec Baldwin feuert mit einer Requisitenwaffe und tötet damit die Kamerafrau Halyna Hutchins. Der Regisseur Joel Souza wird bei dem Vorfall verletzt. Wie genau es zu diesem Unfall kam, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Hollywood und die amerikanische Filmszene stehen unter Schock. Einige Menschen fühlen sich an das Unglück am Filmset zu „The Crow – Die Krähe“ erinnert, bei dem 1993 Brandon Lee, der Sohn von Bruce Lee, versehentlich im Alter von 28 Jahren erschossen wurde.

Via Twitter reagiert Lees Familie auf die Tragödie und schreibt: „Unsere Herzen sind bei der Familie von Halyna Hutchins und Joel Souza und allen, die von dem Vorfall bei ‚Rust‘ betroffen sind. Niemand sollte jemals an einem Filmset von einer Waffe getötet werden.“

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Dwayne Johnson: „Es tut mir so leid“

Weitere Hollywoodstars zeigen sich erschüttert über den tödlichen Vorfall. Dwayne „The Rock“ Johnson kommentiert kurz nach Bekanntwerden des Unglücks unter dem letzten Instagram-Post von Halyna Hutchins: „Es tut mir so leid. Meine Liebe und Stärke ist bei ihrer Familie.“ Der Schauspieler David Boreanaz kommentiert: „Ruhe in Frieden.“ Unter dem Post finden sich zahlreiche weitere Beileidsbekundungen von Kollegen, Freunden und Filmfans.

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Alec Baldwin äußert sich zum Tod von Hutchins

Am Freitag meldet sich auch Alec Baldwin selbst zu Wort. Sein Herz sei gebrochen. „Es gibt keine Worte, um meinen Schock und meine Trauer über den tragischen Unfall auszudrücken, der Halyna Hutchins, eine Frau, Mutter und zutiefst bewunderte Kollegin von uns, das Leben kostete“, schreibt Baldwin bei Twitter.

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Elijah Wood: „Mein Herz ist bei ihrer Familie“

Der Schauspieler Elijah Wood ist ebenfalls schockiert über den Unfalltod von Hutchins. „Es sind absolut entsetzliche und verheerende Neuigkeiten über die Kamerafrau Halyna Hutchins. Mein Herz ist bei ihrer Familie“, schreibt er auf Twitter.

Schauspielerin Patricia Arquette spricht ebenfalls via Twitter ihr Beileid aus und hofft, dass es dem verletzten Regisseur bald besser geht: „Mein Herz ist bei Halyna Hutchins Familie. Was für ein herzzerreißender Verlust. Ich bete für Joel Souza. Ich bin sicher, alle sind am Boden zerstört.“

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Joe Manganiello: „Ich stehe unter Schock“

Schauspieler Joe Manganiello und Drehbuchautor James Gunn melden sich ebenfalls zu Wort. „Ich stehe unter Schock“, schreibt Manganiello auf Twitter. Er habe das große Glück gehabt, mit Hutchins zusammenarbeiten zu dürfen. „Ein unglaubliches Talent und ein großartiger Mensch. Ich kann nicht glauben, dass das in der heutigen Zeit passieren konnte. Was für eine schreckliche Tragödie“, führt er aus.

Gunn spricht von seiner größten Angst, dass jemand an einem seiner Sets tödlich verletzt werde. „Ich bete, dass das nie passieren wird“, schreibt er auf Twitter. „Mein Herz ist bei allen, die von der Tragödie betroffen sind, insbesondere Halyna Hutchins und ihrer Familie.“

Paul Scheer: „Das ist ein Verbrechen“

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Die Regisseurin Elle Schneider ist am Boden zerstört. Auf Twitter schreibt sie: „Ich habe keine Worte, um diese Tragödie zu beschreiben. Ich will Antworten. Ich möchte, dass ihre Familie nach diesem schrecklichen, schrecklichen Verlust irgendwie Frieden findet.“

Schauspieler Paul Scheer findet deutliche Worte für den Vorfall. Er spricht von einem Verbrechen. „Dies ist mehr als eine Tragödie, und es gibt so viele Regeln, um sicherzustellen, dass dies nicht passieren kann. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das möglich ist. So viele Leute mussten fahrlässig gehandelt haben. Das ist ein Verbrechen. Halyna war ein enormes Talent.“

Elizabeth Tulloch: „Wahrscheinlich vermeidbare Tragödie“

Der Regisseur Mike Flanagan schreibt auf Twitter, es sei eine „schreckliche und verheerende Nachricht“ gewesen. Schauspielerin Elizabeth Tulloch spricht von einer „wahrscheinlich vermeidbaren Tragödie“. „Film- und Fernsehteams arbeiten so hart, und ihre Sicherheit muss gewährleistet sein“, führt sie aus. Schauspielkollege Alex Winter pflichtet ihr bei: „Mein aufrichtiges Beileid an die Familie und Freunde von Halyna Hutchins. Die Crew sollte am Set niemals gefährdet sein.“

Hutchins hatte 2015 ihren Abschluss am Amerikanischen Filminstitut gemacht und war 2019 von der Branchenzeitschrift „American Cinematographer“ zu einem „aufstrebenden Star“ gekürt worden. Zuletzt hatte sie bei dem Film „Archenemy“ als Kamerafrau gearbeitet. „Ich bin so traurig, Halyna verloren zu haben. Und so wütend, dass das auf einem Set passieren konnte“, erklärte „Archenemy“-Regisseur Adam Egypt Mortimer auf Twitter.

RND/nis mit AP

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