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28 Verletzte bei ihrem Konzert: Marteria und Casper “tief betroffen”

  • Ein Unwetter bringt eine Leinwand bei einem Auftritt der Rapper Marteria und Casper in Essen zum Einsturz, fast 30 Menschen werden verletzt.
  • Am Sonntagnachmittag äußern sich die Musiker bei Instagram.
  • "Wir sind tief betroffen und wünschen allen Verletzten schnelle Genesung", schreiben sie.
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Essen. Ein gemeinsamer Auftritt der Rapper Marteria und Casper war gerade voll im Gange, als am Samstagabend in Essen ein plötzliches Gewitter losbrach und mehrere heftige Windböen über das Gelände fegten. Eine etwa vier Mal acht Meter große LED-Leinwand am linken Bühnenrand stürzte ins Publikum, 28 Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer. Jetzt äußerten sich die beiden Rapper zu dem Unglück.

"Wie ihr sicher alle aus den Medien erfahren habt oder vor Ort wart, mussten wir das Casper und Marteria Konzert in Essen gestern abbrechen. Es kam auch zu Verletzen. [...] Wir sind tief betroffen und wünschen allen Verletzten schnelle Genesung, wir denken an euch!", schrieben die Musiker bei Instagram. Den Fans vor Ort dankten sie für ihr Verständnis für den Abbruch und ihre Hilfsbereitschaft.

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"Wir hoffen, dass ihr alle gut nach Hause gekommen seid. Vielen Dank auch an unsere Crews, die Einsatzkräfte und Behörden vor Ort für ihr professionelles Handeln und ihre Unterstützung", heißt es in dem Post weiter. Sie seien mit allen Parteien im engen Austausch und hofften, dass alle Verletzten schnell wieder gesund werden. "Wir suchen auch nach Möglichkeiten, das Konzert nachzuholen. Aber das Allerwichtigste ist jetzt erstmal die Gesundheit der Betroffenen", schreiben Marteria und Casper.

"Sowas habe ich in 15 Jahren noch nicht erlebt"

Holger Walterscheid, Betreiber der Konzert-Location, sagte am Sonntag: "Das Ganze dauerte eine Minute. Sowas habe ich in 15 Jahren noch nicht erlebt. Wir kennen hier am Seeufer eigentlich jede Wetterlage." Die Veranstaltung mit rund 20 000 Gästen wurde abgebrochen, das Gelände geräumt. Polizei und Rettungskräfte waren stundenlang im Einsatz.

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Noch kurz zuvor sei das Konzert in Absprache mit dem Koordinatoren des Sicherheitskonzepts freigegeben worden, sagte Walterscheid. Das Krisenteam habe die Wetterlage ständig beobachtet. Die Ermittlungen zum Unglückshergang waren am Sonntagmittag noch nicht abgeschlossen.

RND/seb/dpa

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