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SPD-Mann Miersch rettete Bundestagsneuling Ahmetovic vor der Abschiebung: Nun sind beide im Parlament

  • Adis Ahmetovic ist frisch für die SPD in den Bundestag eingezogen.
  • Dass es dazu gekommen ist, hängt maßgeblich von einem anderen ab: Dem Abgeordneten und Parteikollegen Matthias Miersch.
  • Der half Ahmetovics Familie vor 24 Jahren als Anwalt aus einer misslichen Situation.
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Berlin. Adis Ahmetovic (SPD) ist einer der neuen Abgeordneten im Deutschen Bundestag. Zu verdanken hat der 28-Jährige sein Mandat maßgeblich auch einem Parteikollegen: Matthias Miersch, der seit 2005 für die SPD im Bundestag sitzt.

Ahmetovic kam 1993 in Hannover zur Welt. Nur ein Jahr zuvor waren seine Eltern als Flüchtlinge vor den Balkankriegen dort angekommen. 1997 sollte die Familie abgeschoben werden, „wie viele andere Westbalkanflüchtlinge“, wie der SPD-Jungpolitiker im Interview mit dem Fernsehsender „Phoenix“ erzählte.

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„Aber Dr. Matthias Miersch war unser Rechtsanwalt und hat geklagt dagegen“, fügte Ahmetovic hinzu. Miersch sei damals selbst 28 Jahre alt gewesen, „so wie ich heute“, sagte der Neu-Abgeordnete. Miersch habe er es deshalb zu verdanken, dass er nun Mitglied des Bundestages sei und sein Leben in Deutschland leben dürfe.

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Adis Ahmetovic trat im Jahr 2008 den Sozialdemokraten bei. Zwischen 2014 und 2018 war er Vorsitzender der Nachwuchsorganisation Jusos und gewann schließlich bei der diesjährigen Bundestagswahl das Direktmandat im Wahlkreis Stadt Hannover I.

RND/sic

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