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Zurück im Weißen Haus: Virologe Fauci gibt wieder Corona-Updates

  • Unter Donald Trump hatte US-Virologe Anthony Fauci zuletzt keine guten Karten.
  • Nun feiert er sein Comeback im Briefing Room des Weißen Hauses.
  • Dort soll er nun wieder regelmäßig über die Lage in der Corona-Pandemie berichten.
1:23 min
US-Immunologe Anthony Fauci ist erleichtert, dass er nach dem Abgang von Präsident Donald Trump im Weißen Haus wieder die Fakten für sich sprechen lassen darf.  © dpa
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Der US-Spitzenvirologe Anthony Fauci ist zurück im sogenannten Briefing Room des Weißen Hauses. Präsident Joe Biden beauftragte ihn am Donnerstag, Informationen über die aktuelle Lage in der Pandemie an die Öffentlichkeit weiterzugeben - nachdem er in den vergangenen Monaten unter Ex-Präsident Donald Trump praktisch ins Abseits geschoben worden war.

In indirekter Kritik an Trump sagte Fauci, die neue Regierung werde „absolut offen und ehrlich“ mit der Pandemie umgehen. Die Grundlage für alles seien nun „Wissenschaft und Beweise“. Als Regel in der Biden-Regierung gelte: „Wenn du die Antwort nicht kennst, dann rate nicht.“

Trump hatte den Virologen wiederholt dafür angegriffen, seine Ansichten über die Pandemie nicht zu teilen.

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Die Rückkehr zur WHO

Am Donnerstag war Fauci bereits an anderer Stelle in Erscheinung getreten. Als Vertreter einer US-Delegation hatte er den Beitritt des Landes zur internationalen Corona-Impfinitiative Covax angekündigt. Fauci sprach per Video-Schaltung bei der Sitzung des Exekutivrates der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die die Initiative koordiniert. Der neue US-Präsident Biden solle nach Aussagen Faucis noch am Donnerstag eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnen. „Die Regierung Bidens plant, mit vollem Engagement die globale Gesundheit zu verbessern.“

Biden hat den von seinem Vorgänger Donald Trump eingeleiteten Austritt der Vereinigten Staaten aus der WHO gestoppt. „Ich bin stolz zu verkünden, dass die Vereinigten Staaten ein Mitglied der WHO bleiben“, so Fauci. Die USA wollen mit den anderen Mitgliedsländern konstruktiv zusammenarbeiten und der WHO helfen, passende Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie anzuwenden. Der Immunologe sprach auch von US-Plänen, Programmen zur schnelleren Entwicklung von Impfungen, Medikamenten und Möglichkeiten zur Diagnose beizutreten.

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Fauci dankte der Organisation für ihren Einsatz. Auch die zuletzt eingefrorenen finanziellen Zuwendungen der USA, dem bislang wichtigstes Geldgeber der Organisation, sollen wieder fließen. Trump hatte vergangenes Jahr trotz der grassierenden Corona-Pandemie aus Protest und mit starker Kritik den Rückzug der USA aus der WHO angekündigt. Der Schritt wäre Anfang Juli wirksam geworden.

Die Impfinitiative Covax sicherte sich so viel Impfstoff, dass auch ärmere Länder 2021 mit der Impfung von Risikogruppen beginnen können. Allerdings hat die WHO zuletzt kritisiert, dass reiche Länder, Impfstoff horten statt ihn wie vereinbart zu teilen. Covax gehören knapp 200 Länder an, darunter Deutschland, die anderen EU-Länder und China.

RND/dpa/AP

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