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Zur Corona-Eindämmung: EU-Staaten sollen Abwasser auf Viren untersuchen

  • Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollten die EU-Staaten nach Ansicht der EU-Kommission systematisch das Abwasser auf Coronaviren untersuchen.
  • Die 27 Staaten sollten „schnellstmöglich effektive Abwasser-Überwachungssysteme einrichten“.
  • So etwas ließe sich innerhalb von maximal sechs Monaten auf die Beine stellen.
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Brüssel. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollten die EU-Staaten nach Ansicht der EU-Kommission systematisch das Abwasser auf Coronaviren untersuchen.

„Die Überwachung von Abwasser kann eine kostengünstige, schnelle und verlässliche Quelle für Informationen sein über die Verbreitung des Virus und seinen Varianten in der Bevölkerung“, sagte EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius der „Welt am Sonntag“.

Die 27 Staaten sollten „schnellstmöglich effektive Abwasser-Überwachungssysteme einrichten“. Diese ließen sich innerhalb von maximal sechs Monaten auf die Beine stellen.

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Sinkevicius forderte, dass in Städten und größeren Gemeinden künftig möglichst zwei Stichproben wöchentlich genommen werden sollten. Diese wiederum sollten regelmäßig, vorzugsweise zweimal im Monat, analysiert werden. Die Analyse von Abwasser könne als Frühwarnsystem eingesetzt werden.

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„Wenn das Virus dagegen nicht im Abwasser nachgewiesen wird, kann das ein Hinweis darauf sein, dass die untersuchten Gebiete als mit geringem Risiko behaftet angesehen werden können“, sagte Sinkevicius.

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