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Merkel kritisiert Vorgehen der Länder in der Corona-Krise als “zu forsch”

  • In ihrer Regierungserklärung am Donnerstag kritisiert Bundeskanzlerin Angela Merkel Bund und Länder.
  • Wie die Bundesländer mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen umgehen, sei ihr “zu forsch”.
  • Sie ruft zudem zu Disziplin auf, besonders zu Beginn der Krise.
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Nach den nächtlichen Verhandlungen der Großen Koalition sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag im Bundestag zu den Beschlüssen. In ihrer Regierungserklärung richtete die Kanzlerin viel Lob an die Bürger. “Wie selbstverständlich sich Bürger eingeschränkt haben, das ist bewundernswert”, so die Kanzlerin.

Doch Merkel übt starke Kritik an der Arbeitsweise der Länder. “Ich trage die Beschlüsse, die Bund und Länder letzte Woche beschlossen haben, voll und ganz. Doch ihre Umsetzung bereitet mir Sorgen”, so die Kanzlerin. Weiter mahnt sie, dass die Umsetzung forsch sei, vielleicht sogar zu forsch.

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Viele Länder trafen trotz der Absprache einer einheitlichen Linie ihre eigenen Beschlüsse: Sachsen führte als erstes Bundesland die Maskenpflicht ein, Bayern beginnt erst am 11. Mai wieder mit der Schule und auch die Entscheidung, welche Geschäfte öffnen dürfen, entscheidet nahezu jedes Land unterschiedlich.

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Die Kanzlerin appellierte an alle: “Lassen Sie uns das Erreichte nicht verspielen und einen Rückschlag riskieren.” Aus diesem Grund warnt sie auch noch mal, sich in falscher Sicherheit zu wiegen. Gerade am Anfang sei Disziplin besonders wichtig, so Merkel.

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