Ausstellung von russischem Kriegsgerät

Zerstörte russische Panzer in Kiew: Ukraine bereitet Unabhängigkeitstag vor

In Kiew besuchen Menschen den zentralen Chreschtschatyk-Boulevard, auf dem zerstörte russische Militärfahrzeuge ausgestellt sind.

In Kiew besuchen Menschen den zentralen Chreschtschatyk-Boulevard, auf dem zerstörte russische Militärfahrzeuge ausgestellt sind.

Der 24. August 2022 ist ein bedeutsames Datum für die Ukraine. Wie jedes Jahr will das Land an diesem Tag seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion feiern – und gleichzeitig ist es auf den Tag genau sechs Monate her, dass Russland seinen Angriffskrieg auf die Ukraine gestartet hat.

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Die russischen Pläne sahen damals vor, Kiew innerhalb weniger Tage einzunehmen und den Sieg mit einer Militärparade durch die Hauptstadt zu feiern, berichtet das Magazin „Coffee or die“. Diese Pläne scheiterten und trotzdem ist inzwischen eine Kolonne russischer Panzer in der Kiewer Innenstadt angekommen, allerdings anders als Russland sich das vorgestellt hatte – nämlich mit „tonnenweise Schrott“, schreibt der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow auf Twitter.

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Laut dem Bericht von „Coffee or die“ schlenderten am Sonntag Tausende Menschen durch eine Ausstellung von zerstörtem russischem Kriegsgerät auf dem zentralen Chreschtschatyk-Boulevard. Eltern hätten Kinderwagen an ausgebrannten Panzern vorbeigeschoben. Eine Hochzeitsgesellschaft sei durch die Trümmer gewandert und habe Fotos gemacht. Auf einer Länge von über einem Kilometer sind demnach neben beschädigten Fahrzeugen auch russische Raketen und selbstfahrende Artillerie zu sehen.

Zwei Frauen in Nationaltrachten stehen vor einem zerstörten russischen Militärfahrzeug, das auf der Ausstellung zum Unabhängigkeitstag der Ukraine in der Chreschtschatyk-Straße zu sehen ist.

Zwei Frauen in Nationaltrachten stehen vor einem zerstörten russischen Militärfahrzeug, das auf der Ausstellung zum Unabhängigkeitstag der Ukraine in der Chreschtschatyk-Straße zu sehen ist.

Gleichzeitig betonte die Stadtverwaltung in Kiew dem Bericht zufolge, dass die Feier des Unabhängigkeitstages in diesem Jahr im Zustand des Kriegsrechts stattfindet – Massenveranstaltungen seien verboten. „Kiew lebt weiterhin im Kriegszustand“, zitiert der Artikel einen Facebook-Eintrag des Kiewer Rathauses.

In dem Post heißt es weiter: „In den kommenden Tagen besteht die Gefahr von Raketenbombenangriffen des russischen Militärs auf Entscheidungszentren, militärische Einrichtungen, Einrichtungen der Verteidigungsindustrie, kritische Infrastruktur und nahe gelegene Wohngebiete.“ Das Rathaus forderte die Bürger außerdem auf, im Falle eines Fliegeralarms „unverzüglich in einen Unterstand zu gehen“.

Ihren Nationalfeiertag begeht die Ukraine seit 1991, als sie nach dem Fall des Eisernen Vorhangs von der Sowjetunion unabhängig wurde. Der Unabhängigkeitstag jährt sich also zum 31. Mal. In den vergangenen Jahren hatte die ukrainische Regierung dazu oft Militärparaden abgehalten oder große Konzerte in Kiew und anderen Großstädten organisiert.

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Asow-Kämpfer berichten von schwerer Folter

Die Aussagen der Kämpfer, die nach eigenen Angaben von den russischen Streitkräften gefangen genommen wurden, konnten bisher nicht unabhängig überprüft werden.

RND/toe

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