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Nach ZDF-Auftritt: Laschet konkretisiert Aussage zur Ehe für alle

  • Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat seine Aussage zur Ehe für alle konkretisiert.
  • Laschet geriet nach einem ZDF-Auftritt am Donnerstag ins Kreuzfeuer, weil er sich dort dafür aussprach, 2017 aber noch vor einem Verfassungsbruch warnte.
  • Dabei habe es sich aber lediglich um „juristische Bedenken“ gehandelt, sagte er nun.
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Berlin. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat seine TV-Aussage zur Ehe für alle konkretisiert. In der ZDF-Sendung „Klartext, Herr Laschet“ wurde der 60-Jährige am Donnerstagabend nach seiner Position zur 2017 von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Ehe für alle gefragt. „2017 hat die Bundeskanzlerin, das muss man anerkennenswerterweise sagen, überhaupt den Weg dafür frei gemacht, dass abgestimmt wurde, hat aber persönlich dagegen gestimmt. Das finde ich auch respektabel. Ich hätte dafür gestimmt, man kann aber auch dagegen stimmen“, sagte Laschet. Im „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe) machte er nun klar: „Damals hätte ich so gehandelt wie Angela Merkel: Sie hat den Weg freigemacht, aber bei der Abstimmung ihre Bedenken berücksichtigt. Heute hätte ich für das Gesetz gestimmt.“

Laschets Äußerungen im ZDF hatten für Verwirrung gesorgt, weil der CDU-Politiker 2017 vor der Entscheidung zur Ehe für alle vor Verfassungsbruch gewarnt hatte. „Meine Position ist, dass Diskriminierung bekämpft werden muss und Ehe nach dem Verständnis des Bundesverfassungsgerichts und nach meinem Verständnis eine Beziehung zwischen Mann und Frau ist“, sagte Laschet Ende Juni 2017, einen Tag vor der Abstimmung im Bundestag.

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Laschet sagte nun dem „Tagesspiegel“, er habe seinerzeit die verfassungsrechtliche Diskussion beschrieben. Heute sei aber klar, „dass die juristischen Bedenken weniger Gewicht haben als der gesellschaftliche Frieden und den Respekt, den die „Ehe für Alle“ gebracht hat“, so Laschet. „Unsere Gesellschaft lebt von Verantwortung füreinander. Das drücken Ehe und Familie aus.“

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RND/dpa

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