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“Bist doch der deutschen Sprache mächtig” – wohl Streit zwischen Merkel und Haseloff

Reiner Haseloff (links, CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Reiner Haseloff (links, CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sollen während den Bund-Länder-Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie aneinandergeraten sein. Wie die “Bild” berichtet, entzündete sich an der Diskussion über Bußgelder für Maskenverweigerer ein Streit zwischen den beiden CDU-Politikern. Haseloff hatte in der Schalte gesagt, in Sachsen-Anhalt würden sich alle an die Corona-Regeln und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung halten.

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Daraufhin hat Merkel laut Bericht zu Haseloff gesagt: “Aber Reiner, du bist doch der deutschen Sprache mächtig. Der Satz sagt, dass ihr eine Maskenpflicht in Sachsen-Anhalt habt, aber kein Bußgeld einführt.” Haseloff ist ein starker Gegner des Bußgeldes.

Haseloff kontert Merkel

Der Ministerpräsident konterte dem Bericht zufolge: “Du bist Kanzlerin und bist der deutschen Sprache noch mächtiger als ein einfacher Ministerpräsident.”

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Bund und Länder verständigten sich trotzdem darauf, bei Verstößen gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von mindestens 50 Euro zu erheben. Haseloff erklärte allerdings, er werde die Regelung in seinem Land nicht mitmachen und wollte das in einer Protokollnotiz festhalten lassen.

Am Nachmittag werden Kanzlerin Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) über die Ergebnisse der Beratungen informieren. Die Pressekonferenz sehen Sie hier im Livestream.

RND/tdi

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