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„Wir sind mehr“ - Stephan Weil ruft zur Demo gegen Nazis auf

  • Nach einer Eil-Entscheidung dürfen sich NPD-Anhänger heute in Hannover versammeln.
  • Rund 100 Rechte wollen gegen kritische Journalisten demonstrieren.
  • Ministerpräsident Stephan Weil ruft zur Teilnahme an Gegendemos auf.
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Hannover. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat zur Teilnahme an Kundgebungen gegen eine geplante NPD-Demonstration an diesem Samstag in Hannover aufgerufen. "Ich hoffe, dass diejenigen, die für kritischen Journalismus, für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und für die Pressefreiheit heute unter dem Motto "bunt statt braun" friedlich auf die Straße gehen, deutlich zeigen werden: Wir sind mehr!", schrieb der SPD-Politiker am Samstag auf Twitter. Er danke allen, die an diesem Tag ein klares Zeichen für eine wehrhafte Demokratie setzen werden.

Die NPD wendet sich mit ihrer Demonstration gegen kritische Journalisten. Zu ihrer Kundgebung werden rund 100 Teilnehmer erwartet. Rund 2000 Menschen wollen gegen den Aufmarsch demonstrieren. Das Verwaltungsgericht Hannover und das Oberverwaltungsgericht Lüneburg gaben der NPD-Demo statt. Weil schrieb dazu auf Twitter, das sei für ihn und viele andere "nicht leicht zu verdauen". Dies beweise aber, dass die unabhängige Justiz die Meinungs- und Versammlungsfreiheit unabhängig von der jeweiligen Meinung konsequent schütze.

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Gegen den Aufmarsch wollen am Samstag etwa 2000 Menschen in Hannover für Pressefreiheit und gegen die Bedrohung von Journalisten demonstrieren. Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Hannovers neuer Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) sollen am Nachmittag bei der Kundgebung des Bündnisses "bunt statt braun" reden.

dpa

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