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Coronavirus

Baden-Württemberg: Ministerpräsident Kretschmann mit Corona infiziert

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich mit dem Corona-Virus infiziert und befindet sich aktuell in Quarantäne. Zuvor hatte sich auch Vize-Regierungschef und Innenminister Thomas Strobl angesteckt und einen schweren Krankheitsverlauf erlitten. Seit einigen Tagen steigt die 7-Tage-Inzidenz bundesweit wieder an. Archivbild: 13.03.2020

Stuttgart. Die Spitze der Landesregierung Baden-Württemberg sitzt wegen Corona im Home-Office fest: Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich mit dem Virus angesteckt, Vize-Regierungschef Thomas Strobl (CDU) kuriert sich noch von einer schweren Covid-Erkrankung aus. Beide sind dreimal geimpft.

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Kretschmann sei am Montag positiv getestet worden, habe aber bisher keine Symptome, hieß es aus der Regierungszentrale. Der 73-Jährige sei nun zuhause in Quarantäne. Er werde aber die virtuelle Sitzung des grün-schwarzen Kabinetts an diesem Dienstag von zuhause aus leiten. Es werde aber keine Regierungs-Pressekonferenz geben, stattdessen informiere Justizministerin Marion Gentges (CDU) über die Lage der ukrainischen Flüchtlinge im Südwesten.

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Innenminister und CDU-Landeschef Strobl hatte sich vor zwei Wochen infiziert. Ihn hat es schwer erwischt: Er lag fünf Tage wegen einer Lungenembolie und einer Lungenentzündung im Krankenhaus. Seit Freitag ist der 61-jährige CDU-Landeschef wieder zuhause und will sich dort auskurieren.

Bei einer Lungenembolie ist ein Gefäß durch ein Blutgerinnsel verschlossen. Das Innenministerium erklärte, die Diagnosen seien nach Auskunft der behandelnden Ärzte zwar ernst, die Erkrankungen aber gut therapierbar. Man dürfe mit einer vollständigen Genesung rechnen.

„Man denkt schon darüber nach, wie es verlaufen würde, wenn man diese Impfungen nicht hätte.“

Strobl werde nun zunächst von zuhause arbeiten und an diesem Dienstag auch an der virtuellen Sitzung der Landesregierung teilnehmen. Der 61-jährige Minister sagte laut Mitteilung, er sei nach den Erfahrungen der vergangenen Tage umso dankbarer für die drei Corona-Impfungen, die er erhalten habe. „In dieser Situation denkt man schon auch darüber nach, wie es verlaufen würde, wenn man diese Impfungen nicht hätte.“

Die Infektionen werfen ein Schlaglicht auf die Lage im Land. Zwar sind die meisten Beschränkungen gelockert worden, da sich die Situation auf den Intensivstationen in den Kliniken verbessert hat. Die Zahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Corona-Infektionen hat sich in den vergangenen zwei Monaten mehr als verdoppelt. Die 7-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei fast 1500.

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RND/dpa

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